ENERGIE |
|---|
9:45 | 14.06.2010
Breaking News: BP, Enel, Energa, ENI, RWE, SMA Solar Technology
BP: Nach Informationen der „Times“ erwägt der Konzern die Aussetzung der Zweitquartalsdividende. Ein entsprechender Schritt werde m Juli bekannt gegeben, heißt es. Der Ölkonzern werde das Geld zurückhalten, bis bekannt sei, wie viel die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko BP kosten wird. Unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen heißt es, dass BP möglicherweise mit weiteren Quartalsdividenden ähnlich verfahren werde. Enel: Nach einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ wird der Konzern voraussichtlich noch heute die nötigen Anträge und Unterlagen für einen Börsengang der Tochter Enel Green Power (EGP) bei der Finanzaufsicht Consob einreichen. Enel strebt im Rahmen des IPOs seiner Tochter Einnahmen von rund 4 Mrd. Euro an. Energa: Nach Angaben des polnischen Finanzministeriums sind im Bieterwettstreit um den staatlichen polnischen Versorger Energa fünf Interessenten in die engere Wahl gekommen. Es handelt sich dabei um die Energiekonzerne GDF SUEZ und CEZ (Tschechien), den polnischen Versorger PGE und die tschechische Energeticky a Prumyslovy Holding sowie die Kulczyk Holding. Die Bieter werden nun Due-Diligence-Prüfungen von Energa durchführen. In Finanzkreisen wird der 82,9-prozentige Anteil an Energa mit bis zu 5,4 Mrd. PLN (umgerechnet 1,3 Mrd. Euro) bewertet. Damit würde Energa als Ganzes mit bis zu 6,5 Mrd. PLN bewertet. Energa erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8 Mrd. PLN und einen Nettogewinn von 500 Mio. PLN. ENI: CEO Paolo Scaroni rechnet mit einer Erholung der Erdgasnachfrage auf Vor-Krisen-Niveau im Jahr 2012. Das sagte er am Rande einer Konferenz in Venedig. RWE: Finanzvorstand Rolf Pohlig rechnet angesichts der geplanten Einführung einer Brennelemente-Steuer mit erheblichen negativen Konsequenzen auf die Ergebnis-, Finanz- und Investitionsplanung seines Unternehmens. Sollte die geplante Brennelemente-Steuer eingeführt werden, müssten die geplanten Investitionen massiv reduziert oder Vermögenswerte und Beteiligungen veräußert werden, sagte er in einem Interview mit der „Börsen-Zeitung“. SMA Solar Technology: Unternehmenschef Günther Cramer geht davon aus, dass die Lieferengpässe der Halbleiterindustrie keine Auswirkungen auf die Jahresprognose haben werden. Zwar könne die geplante Verdoppelung der Produktion jetzt kurzfristig nicht realisiert werden, sagte er im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Allerdings produziere das Unternehmen nach wie vor auf dem hohen Niveau des 2. Halbjahres 2009. Die Prognose für Umsatz und EBIT blieben damit unverändert. |
| Weitere Meldungen |
|---|









