ENERGIE |
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9:26 | 10.09.2010
Breaking News: EDF, Evonik, Siemens Energy, NRG Energy
EDF: Der Baden-Württembergische Ministerpräsident, Stefan Mappus, hat bekräftigt, dass der französische Energiekonzern EDF keine Chance auf eine Mehrheit an der EnBW habe. Ein ausländischer Mehrheitsaktionär sei nicht vorstellbar, ebenso wenig wie eine Komplettübrnahme. Er betonte, dass die beiden Hauptaktionäre, EDF und OEW (jeweils 45,01%), ein großes Interesse daran hätten, die jetzige Aktionärsstruktur beizubehalten. Evonik Industries: Finanzkreisen zufolge hat der Konzern mehrere Kaufangebote für seine Energiesparte (ehemalige Steag) erhalten. Hiervon würden drei Angebote geprüft, worunter ein Konsortium mehrerer Stadtwerke aus dem Ruhrgebiet und aus Saarbrücken, das Entsorgungsunternehmen Remondis und die türkische Park-Holding fallen. Alle drei Offerten zielten auf den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an dem Kraftwerksbetreiber, schreibt das „Handelsblatt“. Evonik wollte ursprünglich nur eine Minderheitsbeteiligung veräußern. Unternehmenskreisen zufolge sei Evonik allerdings zu einem mehrheitlichen Verkauf bereit, sollte der Preis stimmen und der Käufer eine klare Strategie sowie die nötige Finanzkraft zur Weiterentwicklung von Steag aufweisen. Berlin: Laut der „FTD“ hat die Bundesregierung in dem nun öffentlich gewordenen Geheimvertrag großzügige Schutzklauseln für die Atomkonzerne eingebaut. Sie bewahren die Betreiber vor strengeren Sicherheitsstandards und höheren Steuern. Käme eine künftige Regierung auf die Idee, Nachrüstungen über 500 Mio. Euro pro Atomkraftwerk zu verlangen, ginge das entsprechend zulasten der geplanten Konzernzahlungen in den Fonds zur Förderung erneuerbarer Energien. Dasselbe geschähe bei einer möglichen Verlängerung oder Erhöhung der bis 2016 befristeten Steuer auf Brennelemente. Siemens: Die Tochter Siemens Energy hat von dem US-Energieversorger NRG Energy (NRG) einen Auftrag zur Lieferung zweier sogenannter Flex-Plant-10 erhalten. Die Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke dieses Typs zeichnen sich aus durch sehr kurze Anfahrzeiten, geringe Emissionen beim Start sowie geringen Wasserverbrauch. Angaben zum Auftragsvolumen wurden nicht gemacht. Nach der Inbetriebnahme im Frühjahr 2013 können die beiden Blöcke Energie für 240.000 Haushalte erzeugen. |
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