- Finanzportal financial.de – Aktien – Börse – Kurse – Rohstoffe - http://www.financial.de -
Breaking News: Enel, E.ON, Evonik, GDF SUEZ, REpower, RWE
Enel: Informierten Kreisen zufolge soll Europas größter Börsengang im laufenden Jahr Mitte des nächsten Monats stattfinden. Wahrscheinlich am 18.10. werde Enel Green Power ihre Erstnotiz haben, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Es bleibe dabei, dass Enel mit dem Börsengang einen Erlös von 3 Mrd. Euro anpeile. Am Freitag solle ein erweiterter Börsenprospekt bei der Wertpapieraufsicht eingereicht werden. Insgesamt bewertet Enel die Sparte mit 12 bis 14 Mrd. Euro. Lediglich ein Minderheitsanteil soll über die Börse verkauft werden. Rund um den 04.10. sollten die Vorgespräche mit potenziellen Investoren begonnen werden. Geplant ist ein Doppellisting in Mailand und Madrid.
E.ON: Der Atomkompromiss der schwarz-gelben Koalition wird die Betreiber der 17 deutschen Kernkraftwerke wahrscheinlich teurer zu stehen kommen als bisher gedacht. Das ergibt sich nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ und der „FTD“ aus einer schriftlichen Vereinbarung der Bundesregierung mit den Konzernen, wie die Zeitungen berichteten. Demnach erhöht sich bei steigenden Firmengewinnen auch der sogenannte Förderbeitrag, den die AKW-Betreiber ab 2017 an den Staat zahlen müssen. Ferner soll die pauschale Abschöpfung von 9 Euro je Megawattstunde Atomstrom entsprechend der Inflationsrate steigen.
Laut der „FAZ“ blickt die Tochter Climate & Renewables auf eine gut gefüllte Pipeline an Windkraftprojekten. „In relativ wenigen Jahren sollen die Erneuerbaren einen der großen Ergebnisträger im Konzern sein“, betonte Frank Mastiaux, der Leiter der E.ON-Sparte, in diesem Zusammenhang.
Evonik: Finanzkreisen zufolge hat der Konzern mehrere Kaufangebote für seine Energiesparte (ehemalige Steag) erhalten. Hiervon würden 3 Angebote geprüft, worunter ein Konsortium mehrerer Stadtwerke aus dem Ruhrgebiet und aus Saarbrücken, das Entsorgungsunternehmen Remondis und die türkische Park-Holding fallen. Alle drei Offerten zielten auf den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an dem Kraftwerksbetreiber, schreibt das „Handelsblatt“. Evonik wollte ursprünglich nur eine Minderheitsbeteiligung veräußern. Unternehmenskreisen zufolge sei Evonik allerdings zu einem mehrheitlichen Verkauf bereit, sollte der Preis stimmen.
GDF SUEZ: Laut einem Bericht der Zeitung „Les Echos“ stehen GDF SUEZ und Acea kurz vor einer Vereinbarung bezüglich der Stromaktivitäten des italienischen Kommunalversorgers in Rom. Demnach wird GDF SUEZ die Stromerzeugung erhalten, während Acea die Stromverteilung erhält. Die Zeitung machte keine Angaben, woher sie die Informationen hat.
REpower Systems: CEO Andreas Nauen will den Strom aus Windenenergie günstiger machen. „An guten Standorten erzielen wir schon den Durchschnittspreis der Leipziger Strombörse,“ sagte der Manager. In Deutschland sei die Windenergie aber zunächst weiter auf Subventionen angewiesen. Nauen wollte sich nicht darauf festlegen, wann der Windstrom das Preisniveau traditioneller Kraftwerke erreichen kann. Die Laufzeitverlängerung bei Atomkraftwerken sieht der Manager gelassen. „Das Wesentliche für uns ist, dass es bei allen diesen Diskussionen darum geht, den Anteil erneuerbarer Energien langfristig hochzufahren“, sagte Nauen und ergänzte: „Solange die Grundrichtung stimmt, bin ich nicht in großer Sorge.“ Der Großaktionär Suzlon erwarte von ihm, dass er aus der mittelständischen REpower einen internationalen Konzern mache. Konkurrenz aus China fürchtet Nauen derzeit nicht. Zudem baue REpower in China Anlagen in Lizenz. Etwa ein Drittel aller Anlagen dort basiere auf REpower-Technologie. Zudem rechnet der Manager rechnet damit, dass bei den großen europäischen Offshore-Windparks künftig neben den großen Energiekonzernen weitere Firmen in die Finanzierung einsteigen. Als Beispiele nannte er Industriekonzerne, Finanzinvestoren und Pensionsfonds.
RWE: Der Versorger will möglicherweise gegen die von der Bundesregierung geplante Brennelementesteuer Klage einreichen. RWE-Vizechef Rolf Martin Schmitz erklärte, man werde juristische Schritte gegen die Brennelementesteuer in Zusammenhang mit einer Gesamtbewertung des beschlossenen Pakets entscheiden.
Kontakt: financial.de AG Seitzstrasse 23 80538 München Telefon: 089 / 210298 -0 Telefax: 089 / 210298 -49 E-Mail: info@financial.de
Copyright © 2012 www.financial.de. Alle Rechte vorbehalten.