ENERGIE

9:30 | 12.04.2010
Breaking News: ENI, GDF SUEZ

ENI: Die Energiekonzerne Repsol und ENI können laut der „FTD“ in Venezuela deutlich mehr Gas fördern als bisher angenommen. Informierten Personen zufolge wollen die beiden Unternehmen möglicherweise noch heute ankündigen, dass ein im Herbst entdecktes Gasvorkommen vor der Küste Venezuelas um nahezu ein Drittel größer ist als bislang geschätzt. Im September 2009 hatte Venezuelas Präsident, Hugo Chávez, von knapp 200 Mrd. Kubikmetern gesprochen, die das Förderfeld Perla im Golf von Venezuela birgt. Die beiden Ölkonzerne hätten nun herausgefunden, dass das Vorkommen um 60 bis 68 Mrd. Kubikmeter größer sei, sagten Branchenvertreter.

GDF SUEZ: Der französische Versorger wird in den nächsten Wochen einen Anteil von 9% an der Ostsee-Pipeline Nord Stream erwerben. Bislang habe sich der Anteilserwerb aus „technischen Gründen“ verzögert, sagte GDF SUEZ-CEO Gerard Mestrallet. GDF SUEZ rechnet für Anfang April mit der Finalisierung des Vertrags. Die Nord Stream AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem Gazprom 51% hält. E.ON Ruhrgas und Wintershall gehören jeweils 20%. Die restlichen 9% kontrolliert der niederländische Versorger Nederlandse Gasunie. Es wird erwartet, dass E.ON und BASF ihre Anteile auf 15,5% reduzieren, damit GDF Suez den Anteil von 9% erwerben kann.


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