ENERGIE

10:40 | 31.01.2012
Grünes Sanieren und Bauen stärkt die Schweizer Konjunktur – Atomausstieg verlangt die Energiewende

- Stabile Rahmenbedingungen und Förderprogramme stärken die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz

- Grüne Kantone wie Bern und Wallis setzen auf nachhaltiges Sanieren und Bauen

Düsseldorf / Lausanne (iwr-pressedienst) – Die Bauwirtschaft in der Schweiz boomt. Dies zeigte auch die Swissbau 2012, die im Januar einen neuen Aussteller- und Besucherrekord verzeichnete. Mit 115 111 Besuchern (+6.5% Zuwachs) und knapp 1 300 Ausstellern (+7% Zuwachs) spiegelt sich deutlich der wachsende Markt für nachhaltiges Sanieren und Bauen in der Schweiz.

Mit insgesamt einem Umsatz von über 50 Milliarden Franken jährlich stellt die Baubranche einen wichtigen Pfeiler der schweizerischen Gesamtwirtschaft dar. Besonders erfolgreich ist auch das Schweizer Gebäudeprogramm, das noch bis 2020 läuft. Es setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der schweizweit einheitliche Teil A fördert energieeffiziente Sanierungen der Gebäudehülle; Teil B umfasst je nach Kanton unterschiedliche Programme zur Förderung erneuerbarer Energien, der Abwärmenutzung und der Optimierung der Gebäudetechnik.

Die Träger des Gebäudeprogramms – u.a. das Bundesamt für Umwelt BAFU – haben am 15. November 2011 den ersten Erfolgsbericht herausgegeben. Bereits im ersten Betriebsjahr 2010 setzten Bund und Kantone 280 bis 300 Mio. Fr. für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäudebereich ein. Investitionen in Dach, Fenster, Fassade und Dämmung fanden starkes Interesse.

Hinzu kommt, dass am 25. Mai 2011 die Schweizer Energieministerin verkündet, die bestehenden fünf Kernkraftwerke am Ende ihrer sicherheitstechnischen Betriebsdauer nicht zu ersetzen. Damit beschloss die Schweiz ihren schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie in den Jahren 2019 bis 2034. Zudem verpflichtet das Bundesenergiegesetz die Schweiz, bis zum Jahr 2030 50 Prozent ihrer benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen.

Interessant ist der Schweizer Markt daher auch für deutsche Unternehmen aus der Baubranche und den Baunebenbranchen mit dem Schwerpunkt “Green Building”. Dies sind vor allem Spezialisten aus dem Bereich energetische Sanierung, energieeffizienter Neubau, Baudienstleistungen, Bauprodukte und -materialien, technische Lösungen im Bereich Gebäudemanagement.

Vor diesem Hintergrund möchte die Düsseldorfer Unternehmensberatung Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zusammen mit ihrem Kooperationspartner “Greater Geneva Berne area” (GGBa) deutsche Unternehmen darüber informieren, wie die Geschäftschancen in der Schweiz genutzt werden können.

Experten aus der Schweiz und Vertreter der Kantone (Bern und Wallis) vermitteln konkrete Einblicke in diesen stabilen Wachstumsmarkt. Es referieren zudem Dr. Ruedi Meier, Präsident von energie-cluster.ch und Franz Beyeler, Geschäftsführer von MINERGIE®.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter

http://www.windConsultant.de sowie auf der Schweiz Special-Seite

http://www.windconsultant.de/schweiz-special oder

http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202018.

Download Pressefoto:

http://www.iwrpressedienst.de/windConsultant/ZH-1990-2.jpg

Bildunterschrift:

Grün saniert (Quelle: MINERGIE Schweiz).

Düsseldorf / Lausanne, den 31. Januar 2012

Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an

windConsultant / Annette Nüsslein wird freundlichst erbeten.

Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Frau Annette Nüsslein,

Unternehmensberatung Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und grünes Bauen – windConsultant, gerne zur Verfügung.

Wiesdorfer Straße 5

40591 Düsseldorf

Tel: +49 (0) 211 / 56695-104

Fax: +49 (0) 211 / 56695-105

e-mail: mailto:info@windConsultant.de

Internet: http://www.windConsultant.de
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Hinweis: Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Emittent / Herausgeber der Meldung windConsultant / Annette Nüsslein verantwortlich.


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