EXPERTEN

11:54 | 06.03.2009
DekaBank: USA: Rezession treibt Zahlungsverzögerungen und Zwangsvollstreckungen in die Höhe

Der Anteil der Hypotheken mit Zahlungsrückständen ist im vierten Quartal erneut spürbar von 6,99 % auf 7,88 % angestiegen. Die Anstiege der Zahlungsrückstände im Subprime-Bereich waren auch zum Jahresende stärker als diejenigen im Prime-Segment. Weiterhin erweisen sich variabel verzinste Hypotheken als anfälliger für Zahlungsrückstände als fest verzinste.

Die aktuelle Verschärfung der Entwicklung erstreckt sich über alle Teilbereiche des Zahlenwerkes. Lediglich der Anteil der Zahlungsverzögerungen bis 30 Tage bei variabel verzinsten Subprime-Krediten ging marginal zurück.

Der konjunkturelle Einbruch sollte sich über die nächsten Monate hinweg in einer weiteren Verschlechterung der Kreditqualität niederschlagen. Zugleich wurden jedoch in den vergangenen Monaten die politischen Bemühungen zur Vermeidung von Zwangsvollstreckungen erheblich intensiviert. Ein erster wichtiger Schritt wäre getan, wenn mit diesen Maßnahmen zukünftig zumindest die Zahl der Zwangsvollstreckungen trotz der Anstiege bei den Zahlungsverzögerungen niedrig gehalten werden könnte.

Hier können Sie das vollständige Dokument herunterladen.

http://newsletter.deka.de/re?l=ew0d6gI45fb0k5I0


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