HSBC T&B – US-T-Bond-Future: Es braut sich was zusammen!
Seit knapp einem Jahr oszilliert der US-T-Bond-Future zwischen gut 123 und 115 seitwärts. Derzeit tut sich das Rentenbarometer schwer, die 38-, 90- und 200-Tages-Linien (akt. zwischen 118 00/32 und 118 21/32) nachhaltig zurückzuerobern. Im Erfolgsfall verbauen die jüngsten Hochs bei 119 18/32 sowie der alte Erholungstrend seit Juni 2009 (akt. bei 120 15/32) den weiteren Weg nach Norden. Erst die Rückkehr in den angeführten Trend legt die Basis für einen Anlauf auf die obere Begrenzung
der o. g. Schiebezone. Gelingt auch der Spurt über die Hochpunkte bei 123 18/32 bzw. 123 25/32, wäre die o. g. Schiebezone sogar als große Bodenbildung zu interpretieren. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Tiefs zwischen 114 30/32 und 114 16/32 zu verteidigen. Ansonsten dürfte die nach unten aufgelöste Tradingrange ein Unterschreiten des Jahrestiefs 2009 bei 113 04/32 implizieren, und
es muss von einer großen Topformation ausgegangen werden. Die quantitativen Indikatoren verheißen nichts Gutes! Im Wochenbereich offenbart sich ein Extremszenario: Hier notiert die Trenddynamik, gemessen am ADX, auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der 1990er Jahre! Damit sind sprunghafte Handlungen vorprogrammiert, wenn die „breite Masse“ in Bewegung kommt. Im Tagesbereich mahnen
die Oszillatoren RSI und Stochastik zur Vorsicht, während der MACD (noch) positiv zu interpretieren ist. Tradingrange als Signalgeber
Der Weg nach Norden gestaltet sich durch die angeführten Glättungslinien, verschiedene Hochpunkte sowie den alten Aufwärtstrend steinig. Kritisch wird es unterhalb der Tiefs zwischen 114 30/32 und 114 16/32. Dabei sollten sich Anleger auf impulsartige Bewegungen einstellen.