EXPERTEN |
|---|
9:55 | 11.03.2010
HSBC T&B – Nahezu stagnierendes US-Handelsbilanzdefizit als Wachstumsdämpfer
Im 2. Quartal 2009 betrug das US-Handelsbilanzdefizit monatsdurchschnittlich „ nur“ 27,1 Mrd. USD. Im 4. Quartal 2009 betrug es aber bereits wieder 36,5 Mrd. USD, wobei das Minus im Dezember 2009 auf 40,2 Mrd. USD anschwoll. Bei moderaten Monatzuwächsen sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen erwarten wir zum Jahresauftakt 2010 eine weitere marginale Ausweitung auf 41,0 Mrd. USD. Damit zeichnet sich für das gesamte 1. Quartal 2010 eine erneute Ausweitung des Handelsbilanzdefizits ab. Während im 4. Quartal 2009 die Veränderung des Außenhandels noch einen leicht positiven Wachstumsbeitrag zum annualisierten BIP-Plus (5,9 %) abgelieferte, dürfte sich dies zum Jahresauftakt 2010 nicht wiederholen. Auf Basis der kumulierten 12-Monatswerte ist der Fehlbetrag gegenüber China mit einem Anteil am gesamten US-Handelsbilanzminus von aktuell 59,6 % zuletzt nur marginal gesunken. Der bisherige Höchststand wurde im November 2009 mit 59,8 % erreicht. Im Mittel seit Januar 2001 betrug dieser Wert 30,7 %. Dies zeigt den massiven Bedeutungsgewinn Chinas am Handelsgeschäft der USA. Die Schweizerische Nationalbank |
| Weitere Meldungen |
|---|









