Bremer Landesbank – Euro Stärke oder USD-Schwäche ….
Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Nachrichten aus der Eurozone:
• Die erste Anleihe des EFSF stößt auf extrem hohe Nachfrage. Nach kurzer Zeit lagen
gestern Gebote über 20 Mrd. Euro bei einem geplanten Emissionsvolumen zwischen 3
- 5 Mrd. Euro vor.
• Heute veröffentlicht Spanien seine Budgetdefizitzahlen per 2010. In den ersten 11
Monaten 2010 konnte das Defizit bisher um 46% gegenüber dem Vorjahr reduziert
werden
• Daneben könnte man auf eine potentielle Neuausrichtung der EZB in der Zinspolitik im
Rahmen der Stabilitätspolitik abheben, die für Stärke des Euros spricht.
• Auch die Reformerfolge Griechenlands oder Portugals sind geeignet, das Thema
Eurostärke zu befördern.
• Das gilt auch für die Konjunkturdaten, die wie an der Perlenschnur gezogen nahezu
latent positiv überraschen.
Der hier dargestellte Potpourri der Argumente verdeutlicht, dass eine andere Bewertung als
Eurostärke bei der aktuellen Bewegung des Euros gegenüber dem USD nicht zulässig ist.
Der „Global Survey of Business Confidence” von Moody’s legte in der Berichtswoche auf den
höchsten Stand seit Frühjahr 2007 zu. Der Index legte von zuvor 25,7 auf 27,1 (4
Wochendurchschnitt) zu.
Anzeichen für ein verstärktes globales Wachstum nehmen zu. Wir verweisen auf unsere
Einlassungen zu der globalen Zyklik und der geographischen Aufstellung des Wachstums in
unserem Jahresausblick 2011.
Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Nachrichten aus der Eurozone:
• Die erste Anleihe des EFSF stößt auf extrem hohe Nachfrage. Nach kurzer Zeit lagen
gestern Gebote über 20 Mrd. Euro bei einem geplanten Emissionsvolumen zwischen 3
- 5 Mrd. Euro vor.
• Heute veröffentlicht Spanien seine Budgetdefizitzahlen per 2010. In den ersten 11
Monaten 2010 konnte das Defizit bisher um 46% gegenüber dem Vorjahr reduziert
werden
• Daneben könnte man auf eine potentielle Neuausrichtung der EZB in der Zinspolitik im
Rahmen der Stabilitätspolitik abheben, die für Stärke des Euros spricht.
• Auch die Reformerfolge Griechenlands oder Portugals sind geeignet, das Thema
Eurostärke zu befördern.
• Das gilt auch für die Konjunkturdaten, die wie an der Perlenschnur gezogen nahezu
latent positiv überraschen.
Der hier dargestellte Potpourri der Argumente verdeutlicht, dass eine andere Bewertung als
Eurostärke bei der aktuellen Bewegung des Euros gegenüber dem USD nicht zulässig ist.
Der „Global Survey of Business Confidence” von Moody’s legte in der Berichtswoche auf den
höchsten Stand seit Frühjahr 2007 zu. Der Index legte von zuvor 25,7 auf 27,1 (4
Wochendurchschnitt) zu.
Anzeichen für ein verstärktes globales Wachstum nehmen zu. Wir verweisen auf unsere
Einlassungen zu der globalen Zyklik und der geographischen Aufstellung des Wachstums in
unserem Jahresausblick 2011.
Kommen wir zu den gestern einmal mehr überwiegend positiv überraschenden Daten der
Eurozone:
Der Einkaufsmanagerindex für den produzierenden Sektor sank per Berichtsmonat Januar von
57,1 auf 56,9 Punkte. Die Prognose war bei 57,0 Zählern angesiedelt. Das aktuelle Niveau ist
Ausdruck hohen Wachstums.
Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor setzte mit einem unerwarteten Anstieg
von 54,2 auf 55,2 Punkte einen belastbaren positiven Akzent. Die Prognose lag bei 54,3 Zählern.
Als Konsequenz verzeichnete der „Composite Index“ eine Zunahme von zuvor 55,0 auf 56,3
Zähler. Die Prognose lag bei lediglich 55,2 Punkten.
Die Auftragseingänge der Industrie boten die zweite positive Überraschung. Per November ergab
sich im Monatsvergleich ein Anstieg um 2,1% nach zuvor 1,4%. Im Jahresvergleich stellte sich
eine Zunahme um 19,9% nach zuvor 14,8% ein. die Prognose war bei 17,1% angesiedelt
Fakt ist, Europa kommt sowohl konjunkturell als auch strukturell immer besser in Fahrt. Trotz
alledem gibt es latent Stimmen, die diese Erfolge ignorieren oder nivellieren. Das ist durchaus
irritierend. Diese Stimmen haben diese Entwicklung seit mehr als 12 Monaten nicht erwartet und
hinterfragen sich bezüglich ihres fragwürdigen Trackrecords nicht.
„Food for thought!“
Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das den Euro gegenüber dem USD favorisiert. Ein
Unterschreiten der Unterstützungszone bei 1.3210 – 1.3240 neutralisiert den positiven Bias.
Viel Erfolg!