EXPERTEN

11:13 | 13.07.2011
Deka Bank – Neu gewonnene Stabilität in Mittel- und Osteuropa

Makroökonomisches Umfeld: Die Entwicklung der Einkaufsmanagerindizes
(PMI) für Juni bestätigt, dass sich die Konjunkturdynamik derzeit in
allen Emerging-Markets-Regionen verlangsamt. Allerdings handelt es sich
nach unserer Einschätzung lediglich um eine temporäre Schwäche und nicht
um eine harte Landung. Positiv für die Emerging Markets ist die
nachlassende Dynamik des Inflationsanstiegs. In einigen
Volkswirtschaften dürfte der Hochpunkt der Teuerung bereits
überschritten sein, in anderen erwarten wir diesen für die nächsten
Monate. Die Höhe der Leitzinsen ist trotz einer ganzen Reihe von
Anhebungen in Asien und Lateinamerika noch nicht als restriktiv zu
bezeichnen. Da die Sorgen um die Stabilität des Aufschwungs wieder
zugenommen haben, dürften weitere Zinserhöhungsschritte dennoch nur in
begrenztem Umfang erfolgen.

Im Fokus: Die Staaten Mittel- und Osteuropas haben erfolgreich die
Fähigkeit zu fiskalischer Disziplin unter Beweis gestellt und so das
Vertrauen der Finanzmärkte zurück gewonnen. Aus makroökonomischer Sicht
ist die Risikoanfälligkeit der Region deutlich geringer als 2008, dank
geringer Leistungsbilanzdefizite und einer solideren Wachstumsgrundlage.
Die engen Verflechtungen mit Westeuropa bergen angesichts der
Schuldenkrise in Euroland aber ein Risiko.


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