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Deka Bank – Volkswirtschaft Währungen März 2010

Der Euro muss sich zurzeit fühlen wie in der Welt von Tausendundeiner Nacht: Jeden Tag verlangt sein Markt nach einer neuen Geschichte, um bei Laune zu bleiben. Bereits letzten Monat hatten wir darauf hingewiesen, dass die Sorgen um die Währungsunion unserer Meinung nach in übertriebenem Maße den Euro belasten. Nun, nachdem Athen die von der EU geforderten Sparpläne vorgelegt und verabschiedet hat, haben wir dem Rechnung getragen: Kurzfristig sehen wir Entspannungspotenzial beim Euro, bis auf rund 1,40 EUR-USD. Ab dem Hochsommer sollte aber zunehmend die US-Zinswende den US-Dollar stärken, mindestens bis Anfang 2011.

Eine andere große Währung hat in den letzten Wochen noch stärker gelitten als der Euro: das Britische Pfund. Aber auch hier sehen wir wieder mehr Ruhe einkehren, spätestens nach den Wahlen, die wohl am 3. Juni stattfinden werden. Bis dahin mag es jedoch noch den einen oder anderen Schwächeanfall des Pfunds geben. Denn die Unsicherheit bezüglich des von den Märkten erwarteten Konsolidierungsprogramms für die Staatsfinanzen des Vereinigten Königreichs wird (mindestens) so lange erhalten bleiben.

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