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Helaba – Marktkommentar Aktien: Aktienmärkte bauen Kursgewinne aus

Indikation Unterstützungen Widerstände Handelsbreite
DAX 6.187 6.166 / 6.084 6.248 / 6.272 6.084 / 6.270
EuroStoxx 50 2.733 2.650 / 2.623 2.752 / 2.788 2.665 / 2.785

FedEx: Erhöht Prognose

Nachdem FedEx seinen Ausblick erhöht und die „new home sales“ besser als erwartet ausgefallen waren, ging es für die US-Börsen insgesamt nach oben. Dies ist umso bemerkenswerter, da nach dem Dow Jones und der Nasdaq nun auch der S&P 500-Index über seinen 200-Tage-Durchschnitt geklettert ist. Bedingt durch die extrem schwachen Umsätze muss die letzte Anstiegsbewegung jedoch als nicht idealtypisch beschrieben werden. Entsprechend fehlt die Nachhaltigkeit, sofern es zu einem Richtungswechsel nach unten kommt, wird dieser mit einer deutlich erhöhten Geschwindigkeit vollzogen werden. Die Nachrichtenlage kann als relativ dünn beschrieben werden, unter den wenigen, auffallenden Aktien waren die Papiere von Genzyme ($ 67,38 + 4,86) zu finden. Hier hielten sich weiter Übernahmegerüchte im Markt. Für leichten Rückenwind sorgte auch der Anstieg des Euro, welcher zumindest phasenweise die 1.30er Marke überspringen konnte. Unter den Sektoren vollzog der Bereich Industrials (+ 1,7 %) die beste Tagesperformance, Financials (+1,6 %) und Telecom (+1,5 %) folgten. Verlierersektoren gab es gestern nicht. In den USA stehen auch heute wieder Quartalsberichte zur Veröffentlichung an. Zu nennen sind u.a. Broadcom, CB Richard Ellis, DuPont, Lexmark, Lockheed Martin, Tellabs, The Nasdaq OMX, United States Steel Group, Valero Energy und Western Union zu nennen. Darüber werden interessante Konjunkturdaten bekannt gegeben. Im Mittelpunkt des heutigen Tages steht das Verbrauchervertrauen des Conference Boards. Der kräftige Rückgang des Michigan Sentiments, der TIPP-Index sowie die Ergebnisse der wöchentlichen ABC-Verbraucherumfrage sprechen für einen Rückgang. Enttäuschungspotenzial gegenüber der bei 51,0 liegenden Konsensschätzung ist vorhanden. Des Weiteren liefert heute der Richmond-Fed-Index eine Indikation für den nationalen Einkaufsmanagerindex (ISM). Ein kräftiger Rückgang sollte in Anbetracht der schwachen Ergebnisse der Fed-Umfragen im Großraum New York und Philadelphia einkalkuliert werden.

Die Freude über den Ausgang des Banken-Stresstests am Freitag währte nicht lange. Nach anfänglichen Kursgewinnen drehte der Dax, bei sehr schwachen Umsätzen wieder in die Verlustzone. Lange Zeit passierte dann quasi nichts mehr, bis am Nachmittag die US-Quartalsberichte und die Zahlen zu den „new home Sales“ wieder für etwas mehr Schwung sorgten. Schlussendlich ging es für den deutschen Leitindex um ,045 % auf 6.194,21 Zähler nach oben. Die Gewinnerliste wurde gestern von der Commerzbank (+3,46 %) angeführt. Daimler (+1,58 %) und HeidelbergerCement (+1,54 %) folgten. Henkel Vz. (-1,31 %) waren hingegen der Tagesverlierer unter den Daxwerten.

Heute werden die zur Veröffentlichung anstehenden bzw. die bereits veröffentlichten Unternehmensberichte in den Blickpunkt rücken. SAP hat im 2. Quartal seine Erlöse im Kerngeschäft gesteigert und daraufhin die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Der operative Gewinn lag bei 774 Mio. Euro während der Gesamtumsatz mit 2,89 Mrd. Euro angegeben wurde. Die Deutsche Bank hat ihren Gewinn nach Steuern in Q2 leicht auf 1,2 Mrd. Euro nach 1,1 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode, gesteigert. Der Halbjahresgewinn nach Steuern betrug 2,9 Mrd. Euro. Das Investment Banking konnte sich dem branchenweiten Trend zu schwächerer Profitabilität nicht entziehen, hieß es. Dennoch wurden im Bereich weitere Marktanteile hinzugewonnen. Angesichts der etwas schwächeren Vorgaben wird der Dax heute etwas leichter in den Handel starten. Zuletzt hatte sich die Marke von 6.160 Zählern als massive Widerstandsmarke erwiesen. Nachdem diese gestern überwunden werden konnte, stellt die Marke nun einen wichtigen Support dar.

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