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11:13 | 24.08.2010
Helaba – Marktkommentar Aktien: Aktienmärkte präsentieren sich lustlos
Indikation Unterstützungen Widerstände Handelsbreite Nikkei rutscht unter 9.000er Marke Das Dax-Handelsgeschäft am Montag kann als extrem lustlos beschrieben werden. Entsprechend gering fielen auch die Xetra-Umsätze aus. Lediglich 66,56 Mio. Aktien wechselten die Hände, wobei allein 14 Mio. auf die Schlussauktion entfielen. Offenbar haben vor allem die zuletzt enttäuschend ausgefallenen US-Konjunkturdaten tiefe Wunden hinterlassen. Darüber hinaus gehende, neue Erkenntnisse gab es quasi nicht. Als hilfreich hatten sich ausländische Firmenübernahmen erwiesen, so dass es dem Dax zumindest gelang, mit einem leichten Plus aus dem Handel zu gehen. Unter Druck standen Werte wie Linde, MAN, Beiersdorf und Siemens. Hingegen konnten Papiere wie Merck, K+S und Deutsche Börse eine outperformance, gegenüber dem Gesamtmarkt, vollziehen. Die Erholungsbewegung nach den Kursabschlägen der letzten Tage fiel insgesamt recht enttäuschend aus. Dieser Fakt spricht dafür, dass der Dax derzeit über kaum Kraft verfügt und damit die Gefahr weiterer Rückschläge weiter vorhanden ist. Dieser Eindruck wird auch von der Charttechnik untermauert. Nicht zuletzt der lange Docht an der gestrigen Tageskerze spricht dafür, dass die Unterstützung in Form eines Gann Angles bereits heute unterschritten wird. Das nächste Kursziel stellt dann die 200-Tage-Linie dar, welche sich bei 5.950 Zählern befindet. Ein Unterschreiten dieser sehr bedeutenden Supportlinie würde eine sehr deutliche Beschleunigung der Abwärtsbewegung nach sich ziehen. Die Indikationen für den heutigen Handelsstart fallen tendenziell negativ aus, so dass mit einer leichteren Eröffnung zu rechnen ist. Merger-Aktivitäten sorgten zu Beginn des US-Handels für Rückenwind. Allerdings wurde die Aufwärtsbewegung schnell wieder, bedingt durch charttechnische Widerstände, gestoppt. Unter den einzelnen Sektoren gewannen vor allem die als defensiv einzustufenden Bereiche wie Utilities (+0,6 %) und Health Care (+ 0,30 %) hinzu. Auf der anderen Seite waren vor allem Industrials (-1,1 %), Tech (-1,0 %) und Materials (-1,0 %) zu finden. Nachdem es dem S&P 500 nicht gelungen ist, die Widerstandsmarke bei 1.090 Zählern zu überwinden, setzten Verkäufe ein, welche den Index unter den wichtigen Support bei 1.070 Zählern abrutschen ließ. Damit stellt das 61.8 % – Fibonacci-Retracement bei 1.055 Zählern das nächste, richtungsweisende, Ziel auf der Unterseite dar. Die Sorgen vor einer konjunkturellen Abkühlung halten an und dürften durch die heute anstehenden Zahlen aus den USA nochmals verstärkt werden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Verkaufszahlen bestehender Eigenheime. DieVorgaben sind durchweg negativ. Der NAHB-Wohnungsmarktindex hat sich das dritte Mal in Folge abgeschwächt. Mit 13 Punkten liegt er in der Nähe seines bisherigen Tiefststandes, den er im Januar 2009 bei 8 Punkten markierte. Darüber hinaus lassen die schwebenden Hausverkäufe auf einen deutlichen Rückgang schließen |
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