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Helaba – Marktkommentar Aktien: Dax: Aufkommende Konjunktursorgen belasten …
… – technische Ermüdungserscheinungen
Indikation Unterstützungen Widerstände Handelsbreite
DAX 5.941 5.860 / 5.793 5.960 / 5.980 5.860 / 5.985
Euro Stoxx 50 2.889 2.828 / 2.785 2.904 / 2.935 2.830 / 2.925
Hexensabbat wirft seine Schatten voraus
Gestern gab es in den USA eine ganze Reihe von Headlines, allerdings hielten sich die Marktteilnehmer vor der heutigen FOMC-Sitzung weitestgehend zurück. Dennoch verabschiedeten sich die führenden Indizes in der Nähe der Tageshöchstkurse aus dem Handel. Für den Dow ging es um 0,16 % auf 10.642 Zähler nach oben, während der S&P 500 0,05 % auf 1.150,51 Zähler zulegte. Damit scheiterte der Index erneut ein seinem wichtigen Widerstand bei 1.151 Punkten, womit sich die Gefahr, dass es zu einer Doppeltopbildung kommt, weiter erhöht. Die an der NYSE gehandelten Umsätze fielen mit 925 Mio. Aktien erneut enttäuschend aus. Unter den einzelnen Sektoren legte der Bereich Consumer Staples (+0,8 %) am deutlichsten zu. Energy (-1,0 %) verlor hingegen am deutlichsten. Heute steht eine ganze Reihe von wichtigen Veröffentlichungen in den USA auf der Agenda. Den Beginn machen die Importpreise für den Monat Februar. Die Konsensschätzungen erscheinen realistisch. Hingegen werden bei den Baubeginnen rückläufige Zahlen erwartet. Ein sehr hoher Stellenwert wird die FOMC-Zinsentscheidung und das folgende Statement haben. Unternehmensseitig stehen keine nennenswerten Veröffentlichungen an.
Der Dax präsentierte zu Wochenbeginn sehr lustlos. Entsprechend gering fiel das Handelsvolumen aus (lediglich 85 Mio. Aktien wurden auf Xetra umgesetzt), was die zunehmende Verunsicherung der Marktteilnehmer verdeutlicht. Dies ist besonders bemerkenswert, da sich bereits am Freitag ein sogenannter „gravestone doji“ im Dax ausgebildet hat, welcher die zuvor aufgestellte These untermauert. Schlussendlich verbuchte der deutsche Leitindex einen Abschlag in Höhe von 0,70 % auf 5.903,56 Punkte. Die Verlierer vom Freitag (defensive Werte wie Fresenius Medikal Care (+1,17 %) und Metro (+0,80 %) führten gestern die Gewinnerliste an. Hingegen zählten Infineon (-2,93 %), MAN (-2,36 %) und K+S (-2,23 %) zu den Verlierern. Bei der Aktie der Deutschen Telekom hat sich mit einen sogenannten breakaway gap eine interessante Chartkonstellation ergeben. Die späten Gewinne an der Wall Street und nur moderate Kursabschläge an den asiatischen Märkten, sorgen dafür, dass der Dax freundlicher in den Handel starten wird. In der Eurozone steht mit der ZEW-Umfrage eine wichtige Datenveröffentlichung an. Die Indikationen bezüglich des ZEW-Saldos der Konjunkturerwartungen fallen leicht positiv aus. Wie bereits oben erwähnt, hat sich das kurzfristige Chartbild des Dax ein wenig eingetrübt. Vor allem der „gravestone doji“ gefolgt von einer negativ zu beurteilenden Kerze, verdeutlicht die Gefahr für die Ausbildung eines Tops bzw. einer Wendeformation. Marktimpulse wird es im weiteren Verlauf dieser Woche sicherlich vom Ausgang der FOMC-Sitzung heute geben. Zudem wirft weiter der große Verfalltermin an der Eurex seine Schatten voraus.
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