EXPERTEN

11:48 | 22.08.2011
Helaba – Marktkommentar Aktien: EADS, HP, IBM, Libyen, Yen, Wirtschaft, Transaktionssteuer

EADS
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler stellt sich gegen Pläne der Kanzlerin Angela Merkel zum Einstieg der Staatsbank KfW beim Luftfahrtkonzern EADS. (Handelsblatt S. 14)
HP
Leo Apotheker will seine umstrittenen Umbaupläne für den US-Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) in dieser Woche bei Treffen mit Aktionären verteidigen. HP werde die 40 Mrd USD Umsatz, die durch eine voraussichtliche Ausgliederung des PC-Geschäfts verloren gehen, wieder hereinholen, sagte Apotheker. (FTD S. 3 und 7)
IBM
Die neue Deutschland-Chefin von IBM, Martina Koederitz, sieht im Mittelstand Potential. Viele Unternehmen hätten sich für neue EDV-Möglichkeiten geöffnet, sagte sie. (FAZ S. 12)
Libyen
Die Rebellen haben nach eigenen Angaben die Hauptstadt Tripolis fast vollständig erobert. Saif al-Islam, ein Sohn Gaddafis, ist nach Angaben des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) festgenommen worden. (Reuters)
Yen
Die japanische Regierung hat angesichts des Yen-Höhenflugs eine weitere Intervention am Devisenmarkt angedeutet. (Reuters)
Wirtschaft
Die anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten schüren bei Wirtschaftsexperten die Sorge vor einem Übergreifen auf die Realwirtschaft. “Die schwachen Märkte schwächen die Konjunktur – was wiederum die Märkte belastet. Das ist ein Teufelskreis, aus dem es keinen einfachen Ausweg gibt”, sagte Morgan Stanley-Chefökonom Fels der “WamS”. Eine globale Rezession erwarten die meisten Experten jedoch nicht. (Reuters)
Transaktionssteuer
Die TRANSAKTIONSSTEUER AUF BÖRSENGESCHÄFTE wird zum Zankapfel der Koalition. Bundesfinanzminister Schäuble signalisierte am Wochenende seine Bereitschaft, die Steuer nur
in der Euro-Zone einzuführen. Der wichtigste Finanzplatz London bliebe damit außen vor. Die FDP will sich dagegen nur zusammen mit allen 27 EU-Ländern auf die neue Abgabe einlassen. Die deutschen Privatbanken wehren sich gegen die Steuer. Weil ihre Börsenprofis mit einem Klick am Computer ausweichen könnten, seien am Ende nur Sparer und Kleinanleger gekniffen, sagte Bankenverbandspräsident Schmitz der “BamS”. Hessens Ministerpräsident Bouffier warnte vor einem Verlust von 70.000 Jobs am Finanzplatz Frankfurt. (Reuters)


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