EXPERTEN

14:30 | 11.04.2019
Helaba – Tagesausblick Aktien: DAX auf der Suche nach neuen Impulsen

Nach den Kursverlusten am Dienstag, gelang dem DAX am Mittwoch, sich etwas zu erholen. Allerdings reichte das Momentum nicht, um wesentliche Widerstände wie beispielsweise der 55-Wochendurchschnitt (11.907) und das Retracement bei 11.938 Zählern zurückzuerobern. Schlussendlich war ein Kursplus in Höhe von 0,47 Prozent auf 11.905,91 Punkte zu verbuchen. Für etwas Rückenwind hatte die Erwartung, dass der Brexit ein weiteres Mal verschoben wird gesorgt. Mittlerweile liegen die Ergebnisse des gestrigen EU-Gipfels auf dem Tisch. Großbritannien erhält eine neuerliche Fristverlängerung bis zum 31. Oktober. Premierministerin May sagte, ihr Land müsse die EU so schnell wie möglich verlassen. Sollte die Vereinbarung vor dem 22. Mai ratifiziert werden, müsse man nicht an den Europa-Wahlen teilnehmen. Ein früherer EU-Austritt ist möglich, sofern das Parlament in London dem umstrittenen Brexit-Vertrag bereits vor Fristende zustimmen sollte. Das Parlament könne aber auch die gesamte Strategie überdenken, hieß es weiter. Die wieder neu entfachten Ängste vor einem Handelskrieg bremsten die Aktienmärkte.
Charttechnik
Am Dienstag hat der DAX eine von der Andrews‘ Pitchfork abgeleitete Trigger-Linie unterschritten und damit ein kurzfristiges Shortsignal ausgelöst. Gestern hat sich die auf den 27. Dezember zurückgehende, lineare Regression (11.875) als nachhaltiger Support erwiesen. Auf der anderen Seite gelang es dem deutschen Leitindex nicht, sich entscheidend von der bei 11.908 Zählern verlaufenden 55-Wochenlinie nach oben abzusetzen. Zudem erwies sich das „große“ Retracement bei 11.938 Punkten als unüberwindbare Hürde. Insgesamt sind die vom Chartbild abzuleitenden Risiken etwas höher zu gewichten. Dies gilt insbesondere, sofern neben der erwähnten Regression auch die Unterstützung bei 11.862 Punkten durchbrochen wird. Ein Test der Struktur bei 11.742 und vor allen, der 200-Tagelinie (11.694) würde dann wahrscheinlich. Neben den Preis- gilt es auch die Zeitfaktoren zu berücksichtigen, zumal auf den 17. April eine 127,2%-Zeitprojektion entfällt.


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