EXPERTEN

10:07 | 28.07.2010
HSBC T&B – Euro hofft auf Befreiungsschlag

Der Euro kämpft gegenüber dem US-Dollar mit der Marke von 1,30 USD. Gelingt die
Etablierung oberhalb dieses Widerstands winken deutlich höhere Notierungen. In den
USA enttäuschte das Konsumentenvertrauen des Conference Board im Juli mit einem
Wert von 50,4 Punkten (Juni: 54,3). Dies lässt auf eine Stagnation beim Konsum in
den kommenden Monaten schließen. Dagegen konnte der CaseShiller-Hauspreisindex
im Mai mit einem Monatsplus von 0,5 % positiv überraschen. Dennoch ist die
Lage am US-Immobilienmarkt weiter angespannt. In der Eurozone bleibt die Kreditvergabe
an den privaten Sektor gedämpft (0,3 % gg. Vj.). Bei den Ausleihungen an
die privaten Haushalte ergab sich im Juni aber immerhin ein Jahresplus von 2,8 %
(Mai: 2,6 %). Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat darauf verzichtet, den
chinesischen Yuan in einer „Public Information Notice“ als „übermäßig unterbewertet“
zu bezeichnen. Im Statement findet sich nur die Aussage, dass einige IWF-Direktoren
des 24-köpfigen Executive-Direktoriums den Yuan für unterbewertet halten. Dabei soll
der Grad der Unterbewertung laut eines „Staff Paper“ zwischen 5 % und 27 % liegen.


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