EXPERTEN

8:48 | 03.09.2010
HSBC T&B – EUR/USD: Das Schlimmste verhindert

Unsere Befürchtungen hinsichtlich einer deutlichen Abwärtsbewegung zum USDollar
(siehe „Der Markt heute“ vom 24. August) haben sich nicht bewahrheitet.
Stattdessen steigen die Chancen auf eine Erholung, die Kursniveaus jenseits von
1,30 USD ermöglicht. So gelang der Einheitswährung im Bereich des Hochs vom
21. Mai (1,2675 USD) und der fallenden 90-Tages-Linie (akt. bei 1,2627 USD) eine
Stabilisierung. Kann nun auch der alte Aufwärtstrend seit Juni (akt. bei 1,3014 USD)
zurückerobert werden, winken weitere Kursgewinne. Das nächste Kursziel wäre
dann die Kombination aus dem Tief vom 26. März und dem jüngsten Verlaufshoch
vom 6. August bei 1,3266 USD bzw. 1,3338 USD. Auf eine Verbesserung der Lage
lassen auch die quantitativen Indikatoren hoffen, bei denen die Trendfolger Aroon
und MACD kurz davorstehen, dem Beispiel des Stochastik zu folgen und neue Kaufsignale
zu generieren. Die Oszillatoren bieten dabei reichlich Spielraum, um weitergehende
Kursgewinne zu begleiten. Damit sich das Bild nicht wieder nachhaltig
eintrübt, sollte ein Fall unter die angeführten Haltemarken bei knapp 1,27 USD
dagegen unbedingt verhindert werden.
Chancen auf Stabilisierung
Der Euro hat sich zurückgekämpft und sollte nun den o. g. Haussetrend ins Visier
nehmen. Bei einem Überwinden dieses Widerstands dürfte die Einheitswährung
weiteren Boden gutmachen.


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