EXPERTEN

12:03 | 09.10.2017
HSBC T&B – EUR/USD: Im Korrekturmodus

Seit dem Verlaufshoch von Anfang September bei 1,2092 USD befindet sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar im Rückwärtsgang. Aktuell testet die Einheitswährung mit der Kumulationsunterstützung bei gut 1,17 USD einen charttechnisch extrem wichtigen Rückzugsbereich. Auf diesem Niveau bilden eine alte Trendlinie (akt. bei 1,1771 USD), das Hoch vom August 2015 (1,1711 USD) sowie der Durchschnitt der letzten 200 Wochen (akt. bei 1,1710 USD) eine massive Bastion. Gegenwind kommt aktuell auch von den quantitativen Indikatoren. Während der MACD im Tagesbereich bereits seit längerem „short“ positioniert ist, schneidet der Trendfolger auf Wochenbasis seine Signallinie gerade von oben nach unten. Per Saldo dominieren deshalb unverändert die EUR-Risiken. Ein nachhaltiger Bruch der o. g. Haltezone ebnet deshalb den Weg bis zur Kombination aus der 90-Tages-Linie (akt. bei 1,1636 USD) und dem Hoch vom Mai 2016 (1,1614 USD). Danach rücken die Hochpunkte zwischen rund 1,15 USD und gut 1,14 USD bereits wieder auf die Agenda. Im Bereich des zuletzt genannten Levels wären zu-dem 38,2% des diesjährigen EUR-Erholungsimpulses korrigiert. Um den größten Druck von der europäischen Einheitswährung zu nehmen, ist dagegen eine schnelle Rückeroberung der o. g. Trendlinie vonnöten.


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