HSBC T&B – GBP/USD: Ende der Fahnenstange?
Das britische Pfund zeigte sich in den vergangenen Wochen zum US-Dollar eifrig: So hat die Valuta nach
dem Abschluss eines Doppelbodens Mitte Oktober systematisch alle von uns zuletzt herausgehaltenen
Hürden (siehe „Der Markt heute“ vom 18. Oktober 2011) abgearbeitet und sich bis zur Widerstandszone
aus mehreren Hochs und Tiefs zwischen 1,6056 USD und 1,6112 USD sowie der 200-Tages-Linie (akt.
bei 1,6146 USD) empor gekämpft. Damit ist das Kurspotential aus der o. g. Bodenbildung ausgeschöpft
und tatsächlich neigt sich die Kraft der GBP-Bullen derzeit auch dem Ende. Ein Sprung über die angeführten
Marken wäre aber nach wie vor die Voraussetzung, um auf Aufwärtskurs bleiben und Kurs auf
den Abwärtstrend seit April (akt. bei 1,6533 USD) sowie die zyklischen Hochs bei 1,6622/1,6751 USD
zu nehmen. Doch bis dahin bleibt die Gefahr einer Atempause groß – darauf verweist auch das frische
Ausstiegssignal des Stochastik. Eine etwaige Korrektur sollte zunächst im Bereich der Julitiefs bei
1,5779 USD und der Parallelen (akt. bei 1,5653 USD) zum o. g. Abwärtstrend Halt finden, wo auch die
Nackenlinie der angeführten Bodenbildung verläuft. Unterhalb dieser Marken schützen mehrere Tiefs
zwischen 1,534/1,5270 USD noch vor einer massiven Eintrübung der Perspektiven.