EXPERTEN

11:58 | 02.01.2018
HSBC T&B – Großbritannien: „Brexit“-Unsicherheiten, Ölpreise belasten

Im Gegensatz zu den noch einmal verbesserten Sentimentwerten in der Eurozone
droht der Industrie-PMI in Großbritannien im Dezember schwächer auszufallen als
noch im Vormonat. Zwar wurde in der ersten „Brexit“-Verhandlungsphase ein ausreichender
Fortschritt erzielt, so dass fortan mit der EU über die künftigen wirtschaftlichen
Beziehungen zueinander diskutiert werden kann. Viele Fragen vor allem in der
Grenzfrage zwischen der Republik Irland und Nordirland sind aber noch ungeklärt
und wohl auch in naher Zukunft nur schwer zu lösen. Das sorgt für zunehmende Unsicherheiten
bei den Unternehmen, die zudem durch die höheren Ölpreise belastet
werden. Wir rechnen daher für den aktuellen Berichtsmonat mit einem Rückgang des
Umfragesaldos um 0,4 auf 57,8 Punkte. Damit wird aber weiterhin eine
grundsätzlich positive Entwicklung im britischen Industriesektor angezeigt.
Marktreaktion: ► Ein spürbarer Rückgang des Sentimentwertes für die britische
Industrie dürfte zu Kursverlusten beim britischen Pfund zum Jahresbeginn 2018
führen. Gegenüber dem Euro rechnen wir im weiteren Jahresverlauf – abhängig von
den Wasserstandsmeldungen bei den „Brexit“-Verhandlungen – mit volatilen Marktbewegungen,
wobei die Einheitswährung aufgrund der angeführten zunehmenden
Unsicherheiten per Saldo wohl besser abschneiden wird. Zum Jahresende 2018
gehen wir daher von Notierungen im Bereich von 0,95 GBP aus.


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