EXPERTEN

13:02 | 15.03.2019
HSBC T&B – Klare Richtung bei US-Konjunkturdaten gesucht

Die jüngsten Sentimentdaten aus den USA haben zuletzt kein einheitliches Bild aufgezeigt. Während z. B. der ISM für das Verarbeitende Gewerbe im Februar deutlich rückläufig war, stieg sein Pendant den Dienstleistungssektor wieder in die Nähe seines 10-Jahreshochs. Bei den Hauptindikatoren für das Konsumentenvertrauen entwickelten sich die Erhebung des Conference Boards sowie der Universität von Michigan (UoM) zuletzt ebenfalls unterschiedlich. Während Ersterer im Berichtsmonat Februar deutlich auf 131,4 Punkte anzog und damit auf eine V-förmige Erholung nach dem „Government Shutdown“ hinweist, konnte Letzterer nur wenig von seinen Verlusten gutmachen und liegt signifikant hinter seinen jüngsten Hochständen zurück (Grafik 2). Im März rechnen wir aber mit einem deutlichen Anstieg des UoM-Index auf 95,1 Punkte, so dass sich die Entwicklung der beiden Indizes wieder annähert. Auch die harten Konjunkturdaten dürften heute einen freundlichen Grundton haben. So hat sich die Industrieproduktion im Februar wohl um 0,6 % gg. Vm. erhöht und damit die Verluste des Vormonats (-0,6 %) kompensiert. Insgesamt erwarten wir perspektivisch wieder eine Beschleunigung der Wachstumsdynamik in den USA.
Marktreaktion:
Die Veröffentlichung der US-Konjunkturdaten dürfte – im Schatten der überlagernden globalen (politischen) Unsicherheiten – heute nur geringe Reaktionen auf den Finanzmärkten nach sich ziehen.


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