EXPERTEN

12:01 | 02.01.2018
HSBC T&B – Und sonst?

– Märkte: Der DAX® beendete das Jahr 2017 knapp unterhalb der Marke von 13.000 Punkten und konnte somit im Jahresvergleich ein Plus von 12,5 % verbuchen. Die wichtigsten US-amerikanischen Indizes legten zwischen gut 19 % (S&P 500®) und gut 28 % (NASDAQ®) zu. Am Anleihenmarkt fiel im Jahresverlauf 2017 vor allem der spürbare Rückgang der Renditen in Portugal ins Auge. So lag das Minus im 10-jährigen Bereich bei fast zwei Prozentpunkten. Bundesanleihen dieser Laufzeit wiesen mit historisch weiter sehr niedrigen 0,42 % ein etwa doppelt so hohes Niveau aus wie noch vor zwölf Monaten. Am Devisenmarkt legte der Euro zum US-Dollar um mehr als 13 % zu und schloss das abgelaufene Jahr mit Notierungen von rund 1,20 USD ab (Jahresanfang: 1,05 USD). Besonders gut entwickelten sich 2017 der polnische Zloty sowie die tschechische Krone, die als einzige der gängigen Währungen auch zur Einheitswährung zulegen konnten. Einer der größten Verlierer war dagegen die türkische Lira, die im Vergleich zum Euro um fast 18 % nachgab. Das britische Pfund verlor erneut gut 4 %, nachdem es bereits im Vorjahr um gut 13 % nachgegeben hatte. 2018 rechnen wir hier mit Blick auf den näherrückenden „Brexit“ mit weiteren Kursverlusten der britischen Valuta. Der EUR/USD-Wechselkurs dürfte sich dagegen seitwärts bewegen.
– USA: Schwächer als erwartet fiel das Konsumentenvertrauen des Conference Board aus, das im Dezember von revidierten 128,6 (zuvor: 129,5) auf 122,1 Punkte nachgab. Dabei fiel die Erwartungskomponente auf nur noch 99,1 Indexpunkte (November: 111,0 = zweithöchster Wert in der Historie). Die aktuelle Lage wurde dagegen noch einmal besser eingeschätzt als im Vormonat. Mit 156,6 Punkten wurde der höchste Stand seit Juni 2001 ausgewiesen (November: 154,9). Insgesamt zeigen die Daten weiter optimistische Verbraucher. Das gilt auch für die Unternehmen. So konnte der regionale Chicago PMI im Dezember überraschend noch einmal von 63,9 auf 67,6 Punkte zulegen. Das ist der zweithöchste Stand seit 1988.
– Italien: Staatspräsident Sergio Mattarella hat am Donnerstag der vergangenen Woche das Parlament aufgelöst und damit den Weg für Neuwahlen freigemacht, die am 4. März 2018 stattfinden sollen.
– Deutschland: Im Jahresdurchschnitt 2017 haben sich die Preise (CPI) um 1,8 % verteuert (2016: 0,5 %). Das war der stärkste Gesamtjahresanstieg seit 2012 (2,0 %). Im Dezember 2017 lag die Teuerung bei 1,7 % (HVPI: 1,6 %).
– China: Die Einkaufsmanager aus dem Verarbeitenden Gewerbe beurteilen ihre Lage zum Jahreswechsel überwiegend positiv. Der Caixin PMI sprang von 50,8 auf 51,5 Punkte (offizieller Index: 51,6). Wir rechnen 2018 mit einem generellen Aufwärtstrend der chinesischen Industrie.


NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren
aktuellen Newsletter

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

22:34 Uhr | 22.06.2018
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: ...


22:33 Uhr | 22.06.2018
RATING: Moody's senkt Monsanto ...


22:18 Uhr | 22.06.2018
Aktien New York Schluss: Dow mit ...


22:12 Uhr | 22.06.2018
Weitere Rohmilchkäse in ...


21:51 Uhr | 22.06.2018
Neue Halberg-Guss warnt streikende ...