12:06 | 15.07.2010
JRC-DowJones Ausblick: 1,65 Mio US-Zwangsvollstreckungen im 1. Halbjahr
Rückblick:
In den USA wurden allein im ersten Halbjahr 2010 1,65 Mio Zwangsvollstreckungen gegen Immobilienbesitzer durchgeführt. Damit war jede 78. Immobilie von einem Zahlungsausfall betroffen.
Dass bei einem solchen Ausmaß an Zahlungsunfähigkeit der Einzelhandel Probleme bekommt, liegt auf der Hand. Dessen Umsatz fiel im Juni um 0,1%. Da die Analysten mit dem Vormonatsrückgang negativ überrascht wurden, rechneten sie allerdings in diesem Monat mit einem Rückgang um 0,2%.
Entlastet wurde jedoch die schwache Exportindustrie des Landes. Während die Exportpreise im Juni nur um 0,2% fielen, gingen die Importpreise für z.B. Vorleistungsgüter um 1,3% zurück.
Der Dow Jones pausierte am Mittwoch. Nachdem am Dienstag der Widerstand bei 10.250 Punkten gebrochen werden konnte, liefen die Notierungen am Mittwoch unter Schwankungen von 100 Punkten seitwärts. Dabei entstand ein kleiner Tagesgewinn von dreieinhalb Punkten oder 0,04%.
Ausblick:
Mit dem Bruch der Widerstandszone zwischen 10.250 und 10.280 Punkten eröffnete sich der Dow Jones weiteres Potential bis 10.500 Punkte. Dort befindet sich die obere Grenze der alten mehrwöchigen Tradingrange aus dem November und Dezember 2009. Momentan wird dieser Widerstand noch verstärkt durch den alten, intakten Abwärtstrend, der im April und Mai diesen Jahres etabliert wurde.
Könnte auch diese Hürde gemeistert werden, stünde der Weg frei bis zum alten Januarhoch bei 10.730 Punkten.
Unterstützt wird der Dow Jones bei 10.280-250 Punkten. Es ist anzunehmen, dass die Bullen diesen Bereich stark verteidigen werden. Denn fielen die Notierungen wieder darunter, sind weitere Abgaben bis 9775 Punkten zu erwarten.
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