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Lang & Schwarz – Daily Trader: Aareal Bank, Allianz, Daimler, Deutsche Telekom, Fresenius Medical Care, Lufthansa, MLP, Porsche, Premiere, ProSiebenSat.1 Media, Siemens, Volkswagen

Aareal Bank: Die Bank will sich von einem milliardenschweren Paket privater Baufinanzierungskredite trennen. Ein Sprecher bezifferte das Volumen auf mehr als 1 Mrd. Euro.

Allianz: Wegen der Hypothekenkrise muss die Dresdner Bank nach einem Bericht des Börseninformationsdienstes „Platow Brief“ im 1. Quartal 2008 mehr als 1 Mrd. Euro abschreiben. Ein Sprecher wollte dazu auf Anfrage von „Dow Jones Newswires“ keine Stellung beziehen. Die Ergebnisse des 1. Quartals will die Dresdner Bank am 09.05. veröffentlichen.

Daimler: Der Konzern hat in März 2008 weltweit 3,5% mehr Pkw verkauft als im Vorjahresmonat. Die Markengruppe Mercedes- Benz Cars hat weltweit 131.500 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach ausgeliefert. Im 1. Quartal 2008 verkaufte Daimler damit insgesamt 318.700 Pkw. Das war ein Plus von 11,1% im Vergleich zum 1. Quartal des vergangenen Jahres. Daimler will in diesem Jahr erneut einen Absatzrekord aufstellen. Mercedes-Benz setzte im März mit 119.400 Automobilen 2,9% weniger ab als vor Jahresfrist. Von dem Kleinwagen smart verdreifachte sich der Absatz dagegen nahezu auf 12.100 Fahrzeuge.

Deutsche Telekom: Bei dem heute beginnenden Prozess plant der Konzern nach einem Bericht des „Spiegel“ einen Schwenk in seiner Verteidigungsstrategie. Während die Telekom bisher nachzuweisen versuchte, die Aktienprospekte im Vorfeld des Börsengangs 2000 seien korrekt gewesen, lautet die neue Argmentation, die Anleger hätten damals „In einem von der New Economy geprägten Umfeld gehandelt“, in dem die heute umstrittenen Buchwerte von Immobilien überhaupt keine Rolle gespielt hätten. Die Klagen der rund 17.000 Kleinaktionäre, die unter anderem fehlerhafte Buchwerte bemängeln, seien deshalb ein „bloßer Vorwand zur Begründung eines Prospektfehlers“ und somit haltlos.

Fresenius Medical Care: Der Konzern hat eine Niederlage im Patentstreit mit dem US-Rivalen Baxter um Maschinen zur Blutwäsche erlitten. Ein Bezirksgericht in Nord-Kalifornien habe angeordnet, dass FMC seine meistverkaufte Hämodialyse-Maschine von 2009 in den USA an nicht mehr anbieten dürfe, teilte die Anwaltskanzlei Bell, Boyd & Lloyd mit. Sie vertritt Baxter in dem Verfahren. Ab sofort hat Baxter zudem Anspruch auf Lizenzzahlungen von 10% des Verkaufspreises jeder Maschine. Die Anwälte bezifferten den Marktanteil der FMC-Maschine auf 90%. In Europa verkaufte Dialyse-Maschinen von FMC sind nach Angaben der Anwälte nicht betroffen.

Lufthansa: Die Fluggesellschaft Air One versucht nach Angaben der italienischen Tageszeitung „La Republika“ den Konzern für ein gemeinsames Gebot für die Alitalia zu gewinnen. Wie die Zeitung schreibt, sei die deutsche Airline an der Alitalia Linee interessiert und erwäge auch alleine ein Gebot abzugeben. Zudem prüfe die Lufthansa, einen eigenen Hub am Flughafen Malpensa in Mailand zu errichten.

MLP: Der Finanzdienstleister sieht sich trotz neuer Marktspekulationen nicht als Übernahmekandidat. Ein Sprecher wollte sich zu entsprechenden Gerüchten am Freitag nicht äußern. Er verwies aber auf Aussagen des Großaktionärs Manfred Lautenschläger, der „immer wieder beteuert hat, dass sein Anteil dauerhaft unangetastet bleibt“. Lautenschläger ist mit 29% an MLP beteiligt.

Porsche: Der Sportwagenbauer peilt trotz der schwachen Verkaufszahlen im März im Gesamtjahr 2008 einen neuen Absatzrekord in Deutschland an. Er sei zuversichtlich, den Einbruch auf dem deutschen Markt im März bis Jahresende wieder ausgleichen zu können, sagte Deutschland-Vertriebschef Bernhard Maier. Im Gesamtjahr solle der Absatz mindestens auf dem Rekordniveau des Vorjahres liegen.

Premiere: Der US-Konzern News Corp. hat seine Beteiligung am deutschen Bezahlfernsehsender auf 22,7% (19,9%) aufgestockt. Nach unbestätigten Presseinformationen strebt der Konzern aus New York eine Kontrollmehrheit von etwa 30% an. Ob News Corp den Anteil an Premiere weiter erhöhen will, wollte ein News-Corp-Sprecher nicht kommentieren. Der Bezahlsender hat nach einem Bericht des „Handelsblattes“ Interesse an dem frei empfangbaren Konkurrenten Sat.1. geäußert. „Wir sind daran interessiert, Sat.1 zu kaufen. Der Berliner Sender würde ideal zu uns passen“, wird Vorstandschef Michael Börnicke zitiert.

ProSiebenSat.1 Media: Die Gruppe will offenbar ihr Video-on-Demand-Portal maxdome künftig als Joint-Venture zu je 50% mit der United Internet AG fortführen. Das habe ein Sprecher der ProSiebenSat.1-Tochter SevenSenses bestätigt, meldete der Hamburger Infodienst „new business“. Das Vorhaben wurde bereits bei der EU-Kommission zur Prüfung angemeldet.

Siemens: In den Verhandlungen zwischen Management und Betriebsrat sowie der Gewerkschaft IG Metall über die Restrukturierung der Netzwerksparte SEN zeichnet sich laut einem Bericht der „Euro am Sonntag“ eine Einigung ab. „Wir rechnen Mitte nächster Woche mit einem Ergebnis“, zitiert die Wirtschaftszeitung eine mit den Vorgängen vertraute Person. In der Schmiedgeldaffäre behauptet der ehemalige Korruptionsbekämpfer Albrecht Schäfer nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“, bereits im Jahr 2003 auch Mitglieder des Zentralvorstandes über Vorwürfe im Zusammenhang mit schwarzen Kassen unterrichtet zu haben.

Volkswagen: Die Tochter Audi zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Absatz im laufenden Jahr. „Die ersten Monate des Jahres 2008 sind vielversprechend angelaufen“, sagte Deutschland-Vertriebschef Jörg Felske. Im Gesamtjahr werde der Absatz wie geplant auf mehr als ein Millionen Fahrzeuge steigen. Im Januar und Februar hatte Audi weltweit bereits um gut 4% auf 150.000 Neuwagen zugelegt. „Wir haben uns für dieses Jahr die Millionengrenze vorgenommen, 2015 sollen es dann 1,5 Mio. sein.“ Dieses Ziel will Audi durch eine Vielzahl neuer Modelle erreichen, darunter der für Ende 2009 geplante Kleinwagen A1. Insgesamt wolle Audi seine Modellpalette auf 40 (derzeit: 25) Modelle und Modellvarianten ausbauen. Wegen der hohen Nachfrage nach dem kleinen Geländewagen Tiguan wird laut einem Bericht der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ im Werk Wolfsburg überraschend die Produktion ausgeweitet. „Wir werden rasch auf der neuen Montagelinie 1 die Fertigung von bislang geplanten 220 Tiguan auf täglich 400 bis 450 steigern“, sagte Werkleiter Siegfried Fiebig. Fiebig betonte ferner, dass die Produktionszeit pro Golf von 40 Stunden (Ende 2003) auf jetzt 22,5 Stunden reduziert wurde. Ende 2008 sollen es sogar 20,6 Stunden pro Fahrzeug sein. Im Mitbestimmungsstreit zwischen Porsche und dem Betriebsrat von Volkswagen will die IG Metall den Druck auf den VW-Großaktionär erhöhen. Die Gewerkschaft plant am Rande der VW-Hauptversammlung in Hamburg am 24.04.2008 eine Großdemonstration, sollte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking bis dahin in dem Streit nicht einlenken. Der Konzern ruft in den USA 410.000 Fahrzeuge vom Typ Passat zurück. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um Autos der Baujahre 1999 bis 2005 mit Benzinmotoren. Das Hitzeschild am Unterboden könnte bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe Schäden aufweisen. Außerdem müsse bei Modellen mit 1.8T-Motoren möglicherweise die Kraftstoffleitung ausgetauscht werden. Schließlich werde bei einigen Autos mit Allradantrieb die Tankentlüftung überprüft. Der Konzern beschleunigt den Bau des geplanten VW-Werkes im indischen Chakan und will dort zusätzlich den Skoda Fabia vom Band laufen lassen. Der für Indien zuständige VW-Sprecher Kurt Rippholz sagte, die Investitionssumme für das indische VW-Werk werde mit 580 Mio. Euro 41% höher ausfallen als bisher geplant.

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Quelle: Newsletter “Daily Trader [1]” der Lang & Schwarz Wertpapierhandel AG [2] Der “Daily Trader” steht Ihnen börsentäglich von Montag bis Freitag ab ca. 08:00 h morgens zur Verfügung. . Er informiert Sie über das Geschehen an der Wallstreet vom Vortag und greift im “Thema des Tages” interessante Tradingideen auf. Ein ausführlicher Nachrichtenteil bringt Sie in Kürze auf den neuesten Stand. Mit den “ausgewählten Unternehmensmeldungen” halten wir Sie über spannende und kursrelevante Nachrichten, Meinungen und Tradingideen zu den Unternehmen auf dem Laufenden, die Lang & Schwarz als Designated Sponsor betreut.

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