EXPERTEN |
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9:31 | 05.08.2008
Lang & Schwarz – Daily Trader: Bristol-Myers Squibb, EADS, General Motors, Philips, Qiagen, Société Générale, SONY, Swiss Re
Bristol-Myers Squibb: Der ImClone-Verwaltungsrat hat das Übernahmeangebot des Pharmakonzerns als zu niedrig bezeichnet. Neben dem Großinvestor Carl Icahn hätten auch andere Aktionäre dem Verwaltungsrat ihre Ablehnung der Offerte mitgeteilt. EADS: Die Tochter Airbus Deutschland hat nach eigenen Angaben mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung über die Art des Abbaus von 1.000 Stellen in der Verwaltung getroffen. Der Abbau soll bis 2010 vollzogen werden. General Motors: Der Autobauer prüft mit dem Konkurrenten Ford eine enge Kooperation bei der Entwicklung neuer Motoren. Top- Manager beider Seiten hätten bei mehreren Treffen die Chancen einer Zusammenarbeit ausgelotet, berichtete die Zeitung “Detroit News” unter Berufung auf informierte Kreise. Die Treffen seien vielversprechend verlaufen, hätten aber noch nicht zu einer Vereinbarung geführt, hieß es weiter. Philips: Der Elektronikkonzern hat Spekulationen über einen Ausstieg aus der Produktion von Fernsehgeräten dementiert. Das TVGeschäft sei für Philips insgesamt ein ganz entscheidendes Geschäft, sagte der Leiter des Unternehmensbereichs Consumer Lifestyle, Henrik Köhler, gegenüber der Zeitung “Der Tagesspiegel”. Köhler erklärte, dass sich der Unterhaltungselektronikbereich im 1. Halbjahr sehr gut entwickelt habe. Allerdings rechnet er mit einer Abschwächung des Wachstums in der zweiten Jahreshälfte. Im Gesamtjahr rechnet er mit einem deutlichen Wachstum gegenüber 2007, welches über dem des Marktes liegen wird. Sowohl bei Absatz und Umsatz stellte er ein zweistelliges Wachstum in Aussicht. Qiagen: Das Biotech-Unternehmen steigerte seinen Umsatz im 2. Quartal 2008 um 61% auf 217,9 (135,0; Marktkonsens: 219,5) Mio. USD. Das EBIT stieg um 10% auf 34,0 (31,0; Marktkonsens: 35,9) Mio. USD und der Gewinn stieg leicht auf 23,2 (22,6; Marktkonsens: 22,7) Mio. USD. Das Ergebnis je Aktie sank auf 0,11 (0,14; Marktkonsens: 0,10) USD. Bereinigt um akquisitionsbedingte Einmaleffekte stieg das Betriebsergebnis im 2. Quartal um 68% auf 60,6 Mio. USD und der Gewinn um 57% auf 40,4 Mio. USD. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 0,20 (0,16; Marktkonsens: 0,19) USD. Der Konzern hat vor dem Hintergrund der Anfang Juli angekündigte Akquisition des australischen Unternehmens Corbett Life Science seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Demnach wird nun mit einem Umsatz zwischen 889 bis 919 (bisher: 875 bis 905) Mio. USD gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll bei 0,79 bis 0,80 (bisher: 0,76 bis 0,80) USD liegen. Finanzvorstand Roland Sackers hat erklärt, dass Qiagen weiterhin Zukäufe tätigen wolle. Das Unternehmen habe nach der Übernahme von Digene nun wieder „einen deutlich erweiterten Spielraum“ für neue Akquisitionen. Diese könnten im dreistelligen Millionenvolumen ausfallen. Voraussetzung sei, dass diese nach 12 bis 18 Monaten Gewinn erhöhend wirken, sagte Sackers. Société Générale: Die Erträge sanken in Q2 2008 auf 5,58 (6,62; Marktkonsens: 5,07) Mrd. Euro. Der Nettogewinn verringerte sich auf 644 (1.744; Marktkonsens: 550) Mio. Euro. Die Bank hat auf Subprime-Engagements in Q2 580 Mio. Euro abgeschrieben. Laut der Societe Generale bleibe das Umfeld weiterhin schwierig. SONY: Der Unterhaltungselektronik-Konzern wird rund 40 Mrd. JPY in den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten für Lithium-Ionen- Batterien investieren. Die Mittel sollen in den Aufbau neuer Werke sowie in bereits bestehende Anlagen fließen. Bis zum Jahr 2010 solle die Fertigungskapazität von derzeit monatlich 41 Mio. Einheiten auf 74 Mio. Einheiten aufgestockt werden. Swiss Re: Die Prämieneinnahmen sanken in Q2 2008 auf 6,11 (7,96; Marktkonsens: 6,64) Mrd. CHF. Der Nettogewinn gab um 53% auf 564 (1.194; Marktkonsens: 673) Mio. CHF nach. Die Ziele bestätigte der Konzern. Der Rückversicherer hat die Übernahme der Barclays Life Assurance Company angekündigt. Swiss Re werde dabei rund 760.000 Lebensversicherungs- und Vorsorgepolicen sowie Rentenversicherungsverträge mit einem Anlagevermögen von rund 6,8 Mrd. GBP übernehmen. Der Kaufpreis beträgt 753 Mio.GBP. |
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