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8:10 | 06.08.2009
Lang & Schwarz – Daily Trader: Guttenberg will insolvenzbedrohte Banken unter eine Art staatliche Zwangsverwaltung stellen
Berlin : Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will einem Zeitungsbericht zufolge insolvenzbedrohte Banken unter eine Art staatliche Zwangsverwaltung stellen. Eine solche Kontrolle verhindere, dass angeschlagene Banken leichtfertig Risiken eingingen und mache sie unabhängig von staatlichen Rettungsaktionen, berichtet die “Süddeutsche Zeitung” (SZ). Gefährdete Banken sollen so im Fall einer drohenden Pleite stabilisiert und restrukturiert werden können.Damit wolle Guttenberg eine Alternative zur Verstaatlichung einer Bank schaffen, wie es bei der Hypo Real Estate (HRE) der Fall war, berichtet das Blatt. Das Insolvenzrecht solle so weiterentwickelt werden, dass es künftig auch bei systemrelevanten Banken angewandt werden könne, ohne dass ein Zusammenbruch auf dem Finanzmarkt drohe. Frankfurt : Die Rückkehr des Halbleiterherstellers Infineon in den DAX wird immer wahrscheinlicher. Gerade einmal vier Monaten nach dem Ausscheiden aus dem DAX Ende März ist Infineon der mit Abstand aussichtsreichste Anwärter für einen DAXAufstieg im September. Wie aus der gestern veröffentlichten Rangliste der Deutschen Börse hervorgeht, ist Infineon bei der Marktkapitalisierung der im Streubesitz befindlichen Aktien auf Rang 30 geführt, bei den Handelsumsätzen auf Rang 26. Sie könnte dann den Platz der Hannover Rück einnehmen, die derzeit bei den Handelsumsätzen nur Platz 42 belegt. Frankfurt : Der Werkzeugmaschinenbau verzeichnete im 2. Quartal 2009 erneut einen Rückgang der Bestellungen um 65% im Vergleich zum Vorjahr nach einem Minus von 70% im ersten Quartal 2009. Das dritte Quartal werde voraussichtlich den nächsten Rückschlag bringen, sagte Wilfried Schäfer, der Hauptgeschäftsführer des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), im Gespräch mit der “FAZ”. Denn die Kunden hätten noch bis in den Herbst 2008 hinein neue Dreh-, Fräs- oder Laserbearbeitungsmaschinen geordert und zeigten sich nun angesichts großer Probleme bei der Finanzierung solcher Investitionen umso zurückhaltender. “Innerhalb eines Jahres ist das Auftragsniveau im Werkzeugmaschinenbau quasi auf ein Drittel zusammengeschmolzen”, sagte Schäfer. Die Kapazitätsauslastung liegt inzwischen bei nur noch 66%. |
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