KOLUMNEN

16:55 | 09.06.2016
Analystenliebling Nanogate: Das US-Geschäft brummt

Neuer Millionenauftrag für Nanogate: Für einen Automobilkonzern wird der Spezialist für Hochleistungsoberflächen künftig sogenannte Glazing-Bauteile zuliefern, die außen am Fahrzeug verbaut werden. Der Auftrag mit einem jährlichen Volumen im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich verhilft Nanogate zu einem Umsatzsprung in den USA. Die vor wenigen Wochen gegründete US-Tochter des Konzerns ist in die Umsetzung bereits eingebunden. Der aktuelle Großauftrag stimmt Nanogate-CEO Ralf Zastrau zuversichtlich für die weitere Entwicklung: „Die USA als weltgrößte Wirtschaftsnation spielt in unserer Internationalisierungsstrategie eine zentrale Rolle.“

Sprung über die 100 Mio. Euro
Die internationale Expansion und innovative Technologien sind die wesentlichen Eckpfeiler des anhaltenden Wachstumskurses von Nanogate. Nach einem starken Geschäftsjahr 2015 mit einem Umsatzsprung von über 32 % auf 90,9 Mio. Euro ist Zastrau auch für 2016 äußerst zuversichtlich gestimmt: „Der Auftragseingang ist in allen Zielmärkten weiterhin hoch.“ Im laufenden Jahr soll der Umsatz mit mehr als 105 Mio. Euro erstmals das mittelfristig angepeilte Umsatzziel von 100 Mio. Euro überspringen – und damit schneller als erwartet. Und auch das operative Ergebnis (EBITDA) wird nach Prognose des Vorstands deutlich auf über 12 Mio. Euro zulegen – trotz einmaliger Transaktions- und Integrationskosten.

„In eine neue Dimension“ – Kursziel 55,50 Euro
„Wir kommen international sehr gut voran: Der Export ist 2015 um mehr als ein Drittel auf rund 42 Mio. Euro gestiegen. Das bestätigt unsere gute Ausrichtung, so dass wir unsere internationale Aufstellung kontinuierlich ausbauen möchten“, erläutert Zastrau und gibt die Marschrichtung vor: „Unser Ziel ist es, Nanogate in eine neue Dimension bei Know-how, Leistungsspektrum und Geschäftsvolumen zu führen.“
Optimistisch zeigen sich auch die Analysten. So traut Oliver Schwarz von Warburg Research der Gesellschaft im kommenden Jahr bei Umsätzen von 128 Mio. Euro einen EBITDA-Sprung auf 19 Mio. Euro und ein Nettoergebnis von 4,6 Mio. Euro zu. Den fairen Wert der Nanogate-Aktie sieht Schwarz nach der jüngsten Übernahme des Kunststoff-Spezialisten Goletz inzwischen bei 55,50 Euro – und damit knapp 70 Prozent über dem aktuellen Kurs.

Ihr Christoph Martin
Redaktion financial.de


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