KOLUMNEN

15:15 | 11.06.2010
Die Krise als Normalzustand

Zufällig fand ich ein altes Buch meines Vaters aus den 80er Jahren. Thema: Der kommende Systemzusammenbruch, Staatsbankrott und Inflation. Ich schmunzle: 30 Jahre später warten wir immernoch d’rauf. Glaubt man den heutigen Inflationspredigern, dann ist immer gerade jetzt die höchste Zeit, sein Erspartes zu retten, z.B. durch Anlagen in Gold und andere Sachwerte.

Erinnern Sie sich an eine Zeit, in der gerade einmal nicht eine große Krise durch Medien suggeriert wurde? Wenn man genau darüber nachdenkt, dann fallen einem schnell Krisen ein, die sich wie eine Perlenkette aneinander reihen: Euro-Krise, Griechenland-Krise, PIIGS-Krise, Finanzkrise, Opel-Krise, Wirtschaftskrise und überhaupt: Der Wirtschaft geht’s ja gerade immer jetzt schlecht. Und vor der aktuellen Wirtschaftskrise jammerte man über den hohen Ölpreis. Also irgendwas ist immer: Winter-Chaos oder Rekord-Sommer.

Dabei entpuppt sich manche Krise im Endeffekt auch noch als das Gegenteil: So stützt der aktuell niedrige Euro-Außenwert die Wirtschaft innerhalb der Eurozone.

Also: Lassen Sie sich nicht von den Medien verrückt machen. Bei der Geldanlage heißt das: Blenden Sie das Marktgeschrei aus und legen Sie so an, dass die Anlagen vom Auf und Ab der Märkte nicht oder wenig betroffen sind, wie unser Muster-Depot.

In diesem Zusammenhang interessiert Sie der Beitrag:

Weltuntergangsprediger, Inflation und Gold
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Ihr Curtis Schneekloth


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