KOLUMNEN

15:12 | 07.09.2017
Goldene Zeiten mit der Fed

Der 3. Februar 2018 ist ein besonderer Tag. Der Fed-Vorsitz von Janet Yellen endet dann. Als Nachfolger will der US-Präsident einen aus seinen Reihen. Das sollte Gold und damit Goldaktien Impulse geben

Alan Greenspan ist noch jedem etwas älteren Börsianer ein Begriff. Der ehemalige Fed-Chef orakelte oft über die künftige Zinspolitik und wurde oft richtig, jedoch noch öfter falsch interpretiert. Greenspan steht zudem der Ruf zu, einer der Begründer der Blasenpolitik der Fed zu sein. Sein Nachfolger Ben Bernanke ist schon weniger bekannt. Er übergab am 1. Februar 2014 das Fed-Zepter an Janet Yellen. Wird Janet im Gedächtnis haften bleiben?

Zumindest wird sie wohl keine zweite Amtszeit mehr bekommen. Am 3. Februar 2018 dürfte eine neue Ära bei der Fed eingeleitet werden. Denn Yellen ist nicht unbedingt erste Wahl bei US-Präsident Donald Trump, wenn es um die kommende Geld- und Zinspolitik in den USA geht. Trump würde viel lieber einen starken Mann aus seinen Reihen auf dem Fed-Thron sehen. Diese Person könnte Gary Cohn heißen. Der Goldman Sachs-Banker ist unter anderem der wirtschaftliche Berater von Trump. Cohn hat zwar noch nicht zugesagt, doch das könnte bald kommen.

Das besondere an Cohn wäre, wenn er Fed-Chef würde, dass er seit 40 Jahren der erste Fed-Vorsitzende wäre, der kein Volkswirt ist. Als Chef-Währungshüter könnte Cohn daher durchaus etwas laxer mit Zinserhöhungen umgehen und eher auf eine stärkere Konjunktur und in folge auch höhere Inflation schielen. Insbesondere letzteres wäre sehr gut für den Goldpreis. Steigt der Goldpreis würden auch die Investoren wieder vermehrt zu den Aktien der Gesellschaften mit guten Goldprojekten greifen. Zu diesem Kreis könnten Titel wie Klondex Mines und Sibanye-Stillwater gehören.

Sibanye-Stillwater, vor kurzem noch Sibanye Gold, gehört zu den größten Gold- und zudem Platin-Produzenten der Erde. Die südafrikanische Gesellschaft besitzt in ihrer Heimat einige Goldminen sowie in Südafrika und Simbabwe Platinprojekte. Hinzu kommen die Projekte des jüngst in den USA übernommenen Unternehmens Stillwater Resources.  Restrukturierungen in Südafrika könnten zwar für etwas Unruhe sorgen, jedoch langfristig auch die Kosten in Grenzen halten.

Klondex Mines besitzt im bergbaufreundlichen US-Bundesstaat Nevada sowie im kanadischen Manitoba seine Projekte. Die Gesellschaft ist ein Paradebeispiel aufstrebender Goldproduzenten. 2016 erreichte Klondex in seinen in Nevada bereits fördernden Minen eine Produktion von 151.007 Unzen Goldäquivalent. 2017 dürften es rund 220.000 Unzen werden. Das ganze Potenzial scheinen die Anleger also noch nicht erkannt zu haben.

 

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