KOLUMNEN

10:40 | 21.07.2010
Goldman Earnings zeigen den Weg

Liebe Leser,

letzten Freitag führten negativ aufgenommene Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsdaten auf den Weltmärkten zu einem rasanten Einbruch. Dieser Trend setzte sich zum Glück nur bis Montag morgen fort. Nach einer kurzen Schwächephase zu Handelsbeginn erholten sich die Equities weltweit wieder und befinden sich heute in der Konsolidierung. Man merkt an der Volatilität wie nervös die Märkte sind. Einerseits gibt es nach wie vor sehr gute Quartalsberichte der US-Unternehmen, denn durch die Spar- und Sanierungsmaßnahmen während der Finanzkrise haben viele Unternehmen Effizienzsteigerungen und eine Reduzierung ihrer Kostenbasis erfahren, was nun zu traumhaften Ergebnissen führt, vor allem auf der Bottom Line.

Andererseits zeigen die Kreditmärkte insbesondere in Europa nach wie vor extreme Anspannungen, beispielsweise bekommt man immer noch 2-stellige Renditen wenn man bestimmte mittelfristige Staatsanleihen kauft – hier wird nach wie vor auf Pleiten spekuliert.

Gerade berichtete Goldman Sachs Zahlen zum zweiten Quartal. Ohne Einmaleffekte verdiente Goldman 2,75 USD pro Aktie. Mit den Einmaleffekten der SEC-Zahlung von 550 Millionen USD und der englischen Banksteuer von 600 Millionen USD lag der Gewinn pro Aktie in diesem Quartal nur bei 0,78 USD. Trotz allem lag die Eigenkapital-Rendite im 2. Quartal bei 7,9% und im 1. Halbjahr 2010 sogar bei 13,1%. Nach der Einigung mit der SEC erscheint der Titel nun wieder interessant.

Beste Grüsse

Harald Seemann


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