KOLUMNEN

10:01 | 02.11.2016
HELMA Eigenheimbau AG: Rekordaufträge auf Gesamtjahressicht erwartet

Das Niveau der Auftragseingänge zum 30.09.2016 lag bei der HELMA Eigenheimbau AG (kurz: HELMA) zwar mit 190,5 Mio. EUR unterhalb des Vorjahreswertes in Höhe von 205,0 Mio. EUR, der in den letzten Geschäftsjahren eingeleitete dynamische Wachstumskurs sollte unseres Erachtens jedoch weiter fortgesetzt werden. Wie vorher vom Unternehmen angekündigt, ist der Rückgang gegenüber dem Vorjahr einer auf die einzelnen Quartale gleichmäßigen Verteilung der Auftragseingänge geschuldet, wohingegen im Vorjahreszeitraum insbesondere das dritte Quartal mit 34,1 % einen überdurchschnittlich hohen Anteil zum Auftragseingang beigesteuert hatte. Hintergrund dessen ist die im Vorjahr an einen institutionellen Investor erfolgte Veräußerung eines großen Wohnimmobilienprojektes in Höhe von 25,5 Mio. EUR. Bereinigt um diesen Effekt hätte die HELMA in den ersten neun Monaten 2016 einen Anstieg des Auftragseingangs in Höhe von 6,1 % erreicht.

Es wird demnach ersichtlich, dass die HELMA insbesondere da in der Vergangenheit größere Projekte im Bauträgerbereich gewonnen wurden, eine gewisse Volatilität bei den Aufträgen aufweist. So rechnet die Gesellschaft beispielsweise aufgrund der sehr guten Verkaufszahlen beim Großprojekt Ostseeresort Olpenitz mit einem starken vierten Quartal 2016 und damit auf Gesamtjahressicht mit einem neuen Auftragsrekord.

Im margenstarken Bauträgerbereich sind dabei zum Teil langfristig gesicherte umfangreiche Wohnimmobilienprojekte für Privatnutzer und institutionelle Investoren sowie Ferienimmobilienprojekte enthalten. Eines davon ist das Ostseeresort Olpenitz, im Rahmen dessen bis zum Geschäftsjahr 2022 ein Gesamtumsatzvolumen in Höhe von über 300 Mio. EUR erreicht werden könnte. Weitere zum Teil umfangreiche Ferien- und Wohnimmobilienprojekte sowie die unverändert hohe Nachfrage nach HELMA-Baudienstleistungen bilden die Basis für die Fortsetzung des Umsatzwachstums und daraus resultierend des Ergebniswachstums. Aufgrund unveränderter Vorgaben bestätigen wir unsere bisherigen Umsatz- und Ergebnisprognosen (siehe Researchstudie vom 01.09.2016). Analog zur Unternehmens-Guidance rechnen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von 266,40 Mio. EUR (GJ 2016), 341,02 Mio. EUR (GJ 2017) sowie 421,26 Mio. EUR (GJ 2018) und erwarten eine sukzessive Verbesserung der Ergebnismargen.

Wir haben keine Änderungen beim DCF-Modell vorgenommen und daher bestätigen wir unser Kursziel von 70,50 EUR je Aktie. Wir vergeben weiterhin das Rating KAUFEN.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
http://www.more-ir.de/d/14353.pdf


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