KOLUMNEN

11:58 | 20.08.2014
Steht Monument Mining mittelfristig vor einer Neubewertung?

Die Zeiten sind immer noch schwierig für die Goldbranche weltweit. Das bekam auch die Aktie des kanadischen Goldproduzenten Monument Mining (WKN A0MSJR / TSX-V MMY) zu spüren, der in Malaysia tätig ist. Doch nun stehen einige Entwicklungen bevor, die unserer Ansicht nach große Chancen auf eine Neubewertung des Unternehmens bieten.

Auch auf Grund hausgemachter Probleme – unter anderem gab es einen Disput zwischen Großaktionären des Unternehmens und dem Management – ist die Monument-Aktie „unter die Räder gekommen“ und zuletzt sogar unter die Marke von 0,20 CAD gerutscht.

Anfang September nun kommt Monument-CEO Robert Baldock nach Frankfurt, um sich den Fragen der Anleger zu stellen. Und wenn man der Ankündigung der Veranstaltung glauben kann, hat er einige Pläne im Gepäck, deren Umsetzung das Unternehmen ganz neu positionieren könnte.

Demzufolge plant Monument zum einen, im September die Eisenerzproduktion auf seinem polymetallischen Mengapur-Projekt – wie die Goldmine Selinsing ebenfalls in Malaysia – mit einer Produktionsrate von 3.000 Tonnen pro Tag aufzunehmen. Im Januar 2015 dann, soll die Produktionsrate sogar auf 6.000 Tonnen pro Tag verdoppelt werden.

Zum anderen soll auf diesem Projekt in der Folge dann auch eine zweite Produktionsanlage, eine instandgesetzte Mühle des Vorbesitzers, mit einer Kapazität von 1.000 Tonnen pro Tag, in Betrieb gehen, und Kupfer produzieren. Die Instandsetzung der Mühle soll bald abgeschlossen sein, wie sich an dem hier beigefügten Bild erahnen lässt.

Und zuletzt, wenn auch wohl nicht vor Ende 2015 bzw. Anfang 2016, soll noch die Goldproduktion auf der Murchison-Mine in Australien, die das Unternehmen Anfang des Jahres günstig übernehmen konnte, aufgenommen werden.

Das bedeutet, dass Monument Mining mittelfristig über Cashflow-Ströme von drei verschiedenen Metallen verfügen könnte: Gold (Selinsing, Murchison); Eisenerz (Mengapur) und Kupfer (Mengapur). Natürlich kann man auf Grund der noch nicht fertiggestellten und veröffentlichten NI 43-101 Reports bzw. Vormachbarkeitsstudien, zum aktuellen Zeitpunkt nicht seriös sagen, welches Produktionsvolumen sich ergibt, aber im Vergleich zum Status quo würde Monument damit sicherlich in einer ganz anderen Liga spielen…

Neben der für den kommenden Monat anstehenden Aufnahme der Eisenerzproduktion und vor dem späteren Beginn der Kupferproduktion auf Mengapur sowie der Goldproduktion in Australien gibt es auf kürzere Sicht zudem noch weitere zu erwartende Nachrichten, die dem Kurs von Monument auf die Sprünge helfen könnten:

– So steht beispielsweise die Entscheidung an, wie das auf Selinsing und den umgebenden Flächen vorhandene sulfidische Erz am rentabelsten abgebaut werden kann. Hier dürfte die so genannte Bio-Haufenlaugung favorisiert werden. Das würde mittelfristig einen Anstieg der Goldproduktion auf Selinsing bedeuten, da dann die Goldgehalte wesentlich höher sein dürften, als das momentan verarbeitete Abraummaterial, welches seit Jahren auf Halde liegt und derzeit durch die erweiterte Kapazität von zwei Mühlen noch einen operativen Gewinn abwirft. Das Management rechnet wohl dann auch wieder mit niedrigeren Produktionskosten. Auch hierzu fehlen allerdings noch die entsprechenden technischen Berichte, die das untermauern.

– In Bezug auf Mengapur steht noch eine Ressourcenschätzung mit anschließender Studie zur vorläufigen Bewertung der Wirtschaftlichkeit (PEA) an.

– Zu Murchison sind Explorationsergebnisse mit einer anschließenden Ressourcenschätzung und der Produktionsentscheidung zu erwarten

Das bedeutet unserer Ansicht nach, dass Monument Mining – falls es tatsächlich gelingt, diese Pläne umzusetzen und im besten Falle die oben genannten Unstimmigkeiten zu bereinigen – vor einer geradezu „zwingenden“ Neubewertung stehen und die Aktie des Unternehmens, die derzeit zweifelsohne am Boden liegt, in ganz andere Regionen vorstoßen könnte.

Natürlich ist das ein großes „Falls“ und die Risiken, dass es anders kommt, sind nicht von der Hand zu weisen, doch könnten Anleger, die auf dem aktuellen, niedrigen Niveau einsteigen oder aufstocken, im Erfolgsfall einen ganz erheblichen Profit einstreichen.

Wir werden auf jeden Fall, wenn Herr Baldock am 2. September im Jumeira Hotel in Frankfurt vor die deutschen Monument-Aktionäre tritt, genau hin hören, welche Fortschritte das Unternehmen gemacht, welche Pläne der Monument-CEO für die nähere Zukunft hat und wann und wie genau er diese umsetzen will.

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