KOLUMNEN

15:23 | 26.02.2018
Wann kommen Goldaktien endlich in Fahrt?

Obwohl der Goldpreis seit drei Jahren stetig zulegt und die Unsicherheit an den allgemeinen Aktienmärkten groß ist, verpuffen gute Nachrichten von Goldproduzenten derzeit am Markt. Bei MacDonald Mines Exploration ist die Bewertung inzwischen schon absurd niedrig.

Optimales Umfeld für Gold

Die Unsicherheit an den Märkten ist groß. Ist das jetzt nur eine Korrektur oder der Anfang einer langen Baisse? Diese bange Frage stellen sich derzeit viele Investoren. Gold ist daher als sicherer Hafen gefragt. Seit Mitte Dezember schon – wie in drei der vergangenen fünf Jahre – hat der Goldpreis kräftig zugelegt. Die Preise unter 1.300 US-Dollar je Unze wurden zurückgelassen. Aktuell geht es darum, den technischen Widerstand bei 1.349 bis 1355 US-Dollar zu knacken. Schon zweimal prallte die Notiz an dieser Hürde ab. Beim dritten Anlauf könnte es klappen. Rückenwind gibt es derzeit vor allem von den Anleihenmärkten und dem US-Dollar. Die Renditen für US-Bonds steigen kräftig, der Dollar wiederum verliert zusehends an Boden. Viele Devisenexperten sehen die jüngsten Gewinne nur als Zwischenerholung.

Goldaktien schlafen noch

Während sich der Goldpreis also in einem guten Umfeld bewegt, kommen die Goldaktien nicht in die Puschen. Selbst jene Unternehmen, die gute Bohrergebnisse und Zahlen abliefern, können das derzeit kaum in höhere Aktienkurse ummünzen. Besonders schlimm ist die Lage derzeit bei Explorationstiteln. Ein gutes Beispiel dafür ist die Aktie von MacDonald Mines Exploration (0,045 Euro / 0,085 CAD; CA5543244001). Seit nunmehr fast einem Jahr liefert das Unternehmen gute Nachrichten ab. Im Sommer schon könnte man auf seinem Wawa-Holdsworth-Projekt in Ontario Gold aus einer rund 1,5 Kilometer langen, direkt an der Oberfläche gelegenen Oxidsandschicht abbauen. Erst jüngst meldete man gute Bohrdaten und die Entdeckung eines weiteren Abschnitts der Oxidsandschicht. Hier finden sich Grade von 5 bis 9 g/t Gold. Das sind sehr gute Werte, wenn man bedenkt, dass heute eine Goldmine durchschnittlich zu 1,1 g/t Gold abbaut, wie Daten des World Gold Council zeigen.

Börsenwert unter 5 Mio. Euro

MacDonald Mines jedenfalls will in diesem Sommer mit dem Abbau von Gold beginnen. Mit den Einnahmen soll dann der Untergrund der Liegenschaft exploriert werden. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: eine Verwässerung der Aktionäre durch Kapitalerhöhungen ist dann nicht mehr nötig. Beim Blick auf die Aktie (0,045 Euro / 0,085 CAD; CA5543244001) bekommt man aber nicht das Gefühl, dass es hier wirklich rund läuft. Zuletzt ging es leicht bergab; derzeit stabilisiert sich der Wert auf niedrigem Niveau. Der Börsenwert beträgt gerade einmal rund 3,4 Mio. Euro. Das ist weniger als durch den Abbau der Edelmetalle in der Oxidsandschicht in diesem Jahr eingenommen werden könnte. Der Untergrund und die dort vermuteten Edelmetallen werden dabei gar nicht berücksichtigt. Die Tristesse im Aktienkurs könnte sich aber bald schon dem Ende zuneigen. Denn MacDonald Mines plant die Vorlage einer Ressourcenschätzung nach dem kanadischen Börsenstandard NI 43-101. Sobald diese veröffentlicht wird, ist eine Neubewertung der Aktie drin!


NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren
aktuellen Newsletter

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

15:52 Uhr | 18.06.2018
Börse Frankfurt-News: ...


15:38 Uhr | 18.06.2018
Gesetzliche Krankenkassen weiter ...


15:34 Uhr | 18.06.2018
BMW investiert 42 Millionen Euro ...


15:33 Uhr | 18.06.2018
Seehofer: 'Grundlegender Dissens' ...


15:18 Uhr | 18.06.2018
Online-Spielsucht jetzt offiziell ...