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15:47 | 14.03.2010
US-Demokraten legen im Senat Finanzreform-Entwurf vor

WASHINGTON (dpa-AFX) – Mehr Mitsprache für Aktionäre, größerer Schutz für
Verbraucher und eine neue Rolle für die US-Notenbank – das sind Kernpunkte eines
Finanzreform-Entwurfs, den die US-Demokraten an diesem Montag im Senat
einbringen wollen. Da es für den Vorstoß keinerlei Unterstützung seitens der
Republikaner gebe, sei ein heftiger Schlagabtausch über die Vorlage zu erwarten,
berichtete die “New York Times” am Sonntag weiter. Das Repräsentantenhaus hatte
bereits im Dezember seine Gesetzesversion für einen Umbau für die Aufsicht über
das Finanz- und Bankenwesen verabschiedet.

Die Senatsvorlage sieht den Angaben zufolge vor, dass Aktionäre zumindest
beratend eine Mitsprache bei der Bezahlung von Managern haben und zudem eigene
Kandidaten für Vorstandsposten nominieren können. Beides werde von Unternehmen
und auch von den Republikanern heftig abgelehnt. Der Entwurf beinhaltet außerdem
die Schaffung einer Verbraucherschutzbehörde unter dem Dach der Notenbank, die
Regeln für Hypotheken und Konsumentenkredite aufstellen soll. Die Federal
Reserve soll derweil die Aufsicht über kleinere Banken an eine noch zu
schaffende Regulierungsbehörde abgeben, aber weiterhin die Wächterin über große
Finanzinstitutionen bleiben./fb/DP/he


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