AGENTURMELDUNGEN

12:42 | 25.02.2010
Allianz sieht sich durch Griechenland-Krise nicht ernsthaft bedroht

MÜNCHEN (dpa-AFX) – Europas größter Versicherer Allianz sieht sich
durch die Schuldenkrise Griechenlands nicht ernsthaft bedroht. Es gebe zwar
Risiken, “aber ich glaube, dass die am Ende nicht durchschlagen werden”, sagte
Vorstandschef Michael Diekmann am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in München.
Die Allianz ist netto mit 900 Millionen Euro in griechischen Staatsanleihen
engagiert. Steuern, Anteile von Minderheitsgesellschaftern und Anteile der
Versicherungsnehmer sind dabei schon herausgerechnet. Diekmann plädierte für
gute Streuung bei den Kapitalanlagen. Das Unternehmen dürfe keine Klumpenrisiken
eingehen. Insgesamt verfügte die Allianz zum Jahreswechsel über Kapitalanlagen
von 409 Milliarden Euro.

Ein stärkeres Engagement in Aktien hält Diekmann nicht für sinnvoll.
Angesichts der Schwankungsanfälligkeit sei der jetzige Aktienanteil der Allianz
von acht Prozent das, was sich die Allianz leisten könne./stw/zb


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