18:05 | 13.04.2010
Anleger pochen auf verständlichere Beratung
KRONBERG/FRANKFURT (dpa-AFX) – Nach teils herben Verlusten in der
Finanzkrise pochen Anleger auf verständlichere Beratung. Ganz oben auf der
Wunschliste stehen mehr Offenheit – auch bei Gebühren – sowie eine
Produktauswahl, die über hauseigene Angebote hinausgeht. Das ergab eine am
Dienstag veröffentlichte repräsentative Umfrage von TNS Sofres im Auftrag der
Fondsgesellschaft Fidelity International in elf europäischen Ländern.
Von den 1007 Erwachsenen aus Deutschland, die sich an der Umfrage im
Dezember beteiligten, beklagte sich ein Viertel (24 Prozent) über zu viele
Fachbegriffe in Produktinformationen. Ebenso viele Kunden fühlen sich verwirrt
durch das Kleingedruckte in Vertragsbedingungen für eine Geldanlage (26
Prozent). Mehr als jede zweite Frau und mehr als die Hälfte aller unter
35-Jährigen gab an, Probleme mit dem Jargon in Prospekten und im Kleingedruckten
zu haben.
Bei der Aufklärung über Gebühren und Kosten einer Anlage sieht ein Drittel
der Deutschen noch Verbesserungsbedarf. Generell meint nur ein Viertel (24
Prozent), ihr Berater nehme sich ausreichend Zeit, um ihre persönliche Situation
zu verstehen. Für die Studie wurden insgesamt fast 9000 Erwachsene in elf
europäischen Ländern befragt.
(Unternehmen: www.fidelity.de)/ben/DP/tw
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