AGENTURMELDUNGEN

15:55 | 24.04.2012
BGH: Bankkunden haften bei Preisgabe von TAN-Nummern

KARLSRUHE (dpa-AFX) – Bankkunden, die auf gefälschten Webseiten ihre
Transaktionsnummern angeben, müssen für den Schaden durch betrügerische
Überweisungen in der Regel selbst aufkommen. Das folgt aus einer am Dienstag
verkündeten Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Az.: XI ZR 96/11).

Damit blieb die Klage eines Bankkunden aus Nordrhein-Westfalen ohne Erfolg.
Von seinem Konto waren 5.000 Euro nach Griechenland überwiesen worden. Zuvor
hatte er insgesamt zehn Transaktionsnummern (TANs) auf einer vermutlich
gefälschten Website eingegeben. Der Kunde habe damit “die im Verkehr
erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen”, so der BGH. Er hätte Warnhinweise
vor Online-Betrügern berücksichtigen müssen. Deshalb sei er selbst für den
Schaden verantwortlich und habe keinen Anspruch auf Ersatz des
Geldes./jon/DP/wiz


NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren
aktuellen Newsletter

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

21:35 Uhr | 24.11.2017
dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ...


21:32 Uhr | 24.11.2017
Schulz: Gespräch am Donnerstag - ...


21:16 Uhr | 24.11.2017
Devisen: Eurokurs bleibt über ...


20:37 Uhr | 24.11.2017
OTS: Börsen-Zeitung / ...


19:53 Uhr | 24.11.2017
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: ...