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Börsentag auf einen Blick: Schwächer erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – SCHWÄCHER – Belastet von negativen Vorgaben werden die deutschen
Aktienindizes am Freitag schwächer erwartet. Finspreads taxierte den DAX
am Morgen 0,84 Prozent tiefer bei 6.535 Punkten. Am Vorabend hatten
neue Hiobsbotschaften aus dem Hypothekensektor die US-Indizes auf Talfahrt
geschickt. Der Weltleitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) gab
im späten Geschäft im Vergleich zum Xetra-Schluss noch 92 Punkte ab und schloss
1,75 Prozent tiefer – der Future stand am Morgen noch 5 Punkte tiefer. Der
Nikkei-225-Index schloss mit minus 3,27 Prozent. Im Fokus steht der
am Nachmittag erwartete US-Arbeitsmarktbericht.

USA: – SEHR SCHWACH – Neue Hiobsbotschaften aus dem Hypothekensektor haben die
US-Indizes am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Zahlungsschwierigkeiten von
Thornburg Mortgage ließen die Sorgen über die Kreditkrise einen neuen Höhepunkt
erreichen. Hinzu kam ein Bericht der Mortgage Bankers Association, wonach die
Zwangsversteigerung von Häusern im vierten Quartal auf ein neues Rekordniveau
gestiegen sei.

JAPAN: – SEHR SCHWACH – Belastet durch neue Sorgen um die US-Kreditkrise sowie
den stabilisierten Yen hat die Börse in Tokio am Freitag deutliche Kursverluste
verzeichnet. Der Nikkei 225 rutschte zum Wochenausklang um 3,27
Prozent auf 12.782,80 Punkte. Damit steht ein Wochenverlust von 6,03 Prozent zu
Buche.

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DAX 6.591,31 -1,38%
XDAX 6.541,08 -1,69%
EuroSTOXX 50 3.617,68 -1,81%
Stoxx50 3.090,00 -1,62%

DJIA 12.040,39 -1,75%
S&P 500 1.304,34 -2,20%
NASDAQ 100 1.712,50 -2,34%

Nikkei 225 12.782,80 -3,27%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: – FESTER – Der deutsche Rentenmarkt dürfte am Freitag nach Einschätzung
von Experten wie am Vortag fester tendieren. Im Blickpunkt stehe der
Arbeitsmarktbericht aus den USA, heißt es im Morgenkommentar der HSH Nordbank.
Die Zahlen dürften das Bild einer sich weiter abschwächenden US-Wirtschaft
zeichnen und “den Bond-Bullen in die Hände spielen”. Die vermutlich positiven
Industrieproduktionszahlen aus Deutschland sollten indes lediglich temporär
belasten. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die
HSH Nordbank im Tagesverlauf zwischen 117,23 bis 118,00 Punkten.

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Bund-Future 117,41 -0,09%
T-Note-Future 118,97 +0,37%
T-Bond-Future 118,61 +0,56%
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DEVISEN: – NEUES HOCH – Der Euro hat am Freitagmorgen seine Rekordjagd weiter
fortgesetzt und mit 1,5406 Dollar erneut einen neuen Höchststand zur US-Währung
erklommen. Zuletzt wurden für die Gemeinschaftswährung 1,5395 Dollar bezahlt.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf
1,5319 (Mittwoch: 1,5196) Dollar fest gesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6528
(0,6581) Euro.

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(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,5404 +0,07%
USD/Yen 102,64 +0,10%
Euro/Yen 158,12 +0,16%
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ROHÖL – KAUM VERÄNDERT – Der US-Ölpreis hat sich am Freitag in der Nähe seines
am Vortags erzielten Rekordstands gehalten. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte
West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete im frühen Handel
105,50 Dollar. Das waren drei Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

WTI (NYMEX) 105,50 +0,03 USD (7:15 Uhr)

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