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12:35 | 02.06.2009
CDU-Haushaltsexperte: Opel-Insolvenz nicht vom Tisch

BERLIN/HALLE (dpa-AFX) – Der CDU-Haushaltspolitiker Steffen Kampeter hält
eine Opel-Insolvenz trotz des Rettungskonzepts noch für möglich. Falls der
Investor Magna nicht das halte, was er verspreche, komme eine Insolvenz in
Betracht, sagte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion am Dienstag
dem Sender MDR Info.

Er habe “Bauchschmerzen” angesichts der Entscheidung der Bundesregierung,
sagte Kampeter. “Das Risiko ist hoch für den deutschen Steuerzahler.” Er teile
die Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, dass es
“noch ein weiter Weg” sei, bis mit Hilfe des Zulieferers Magna die Arbeitsplätze
etwa bei Opel in Eisenach erhalten werden könnten.

Der CDU-Haushaltsexperte lehnte die Forderung nach Staatshilfe für den
Handelskonzern Arcandor (Karstadt) ab. “Ich kann nicht erkennen, dass Arcandor
ein ähnlicher Fall ist wie Opel.” Bei Arcandor gebe es mit der Oppenheim-Bank
und der Familie Schickedanz Eigentümer, “die eigentlich der Staatshilfe nicht
bedürften, weil sie von ihrer persönlichen und unternehmerischen
Vermögenssituation die Sanierung fortführen könnten.”/vr/DP/fn


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