7:57 | 06.08.2009
Commerzbank hat im Zuge der Dresdner-Übernahme schon 1.800 Stellen gestrichen
FRANFKURT (dpa-AFX) – Die Eingliederung der Dresdner Bank in die
teilverstaatlichte Commerzbank hat bereits zu einem deutlichen
Arbeitsplatz-Abbau geführt. Bis dato seien gut 1.800 Stellen gestrichen worden,
sagte Finanzvorstand Eric Strutz am Donnerstag in Frankfurt. “Damit sind wir
schneller als geplant vorangekommen.” Insgesamt sollen 9.000 Stellen wegfallen,
6.500 davon in Deutschland. Ende Juni arbeiteten noch knapp 66.500 Menschen im
Unternehmen, fast drei Viertel davon im Inland.
Die vom Staat mit 18,2 Milliarden Euro Kapital sowie Garantien gestützte
Bank stößt nach der Übernahme der Dresdner Bank Anfang des Jahres auch
zahlreiche Beteiligungen ab, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.
Zudem hat die EU der Bank wegen der erhaltenen Staatsgelder den Verkauf von
zahlreichen Geschäftsfeldern – darunter den Immobilienfinanzierer Eurohypo -
auferlegt. “Wir liegen im Plan”, sagte Strutz. Erst vor einer Woche hatte sich
die Commerzbank von der Privatbank Reuschel und Beteiligungen ind er Schweiz
getrennt./das/zb
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