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13:00 | 12.05.2011
Devisen: Schuldenkrise setzt den Euro weiter unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Eurokurs befindet sich angesichts
anhaltender Unsicherheit wegen der Schuldenkrise in Europa weiter auf Talfahrt.
Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im Mittagshandel mit 1,4133 US-Dollar
gehandelt. Ein Dollar kostete 0,71 Euro. Am Mittwoch war der Euro in der Spitze
um mehr als zwei Cent gefallen, hatte sich aber beim Übergang in den
europäischen Handel zwischenzeitlich erholt. Die Europäische Zentralbank (EZB)
hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,4357 (Dienstag: 1,4358) Dollar
festgesetzt.

“Das Griechenland-Problem belastet weiter den Eurokurs”, sagte Folker
Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Tatsächlich sei die Konjunktur in
den ersten Monaten in Griechenland schlecht gelaufen. Dies liege auch an dem
jüngsten Sparprogramm, dass zu scharf ausgefallen sei. Dadurch sei die
Konjunktur stranguliert worden. Nach wie vor besteht Unsicherheit darüber, ob
die europäischen Regierungen ein weiteres Hilfspaket für Griechenland schnüren
werden. “Anleger flüchten derzeit aus risikoreicheren Anlageformen wie Aktien,
Rohstoffen und dem Euro”, sagte Hellmeyer. Mangels Alternativen profitiere davon
der Dollar. /hoslj/jsl


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