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14:25 | 23.09.2009
DJ China erschwert die Einfuhr von EU-Schweinefleisch
DJ China erschwert die Einfuhr von EU-Schweinefleisch PEKING (Dow Jones)–China hat die Einfuhr von Schweinefleisch aus mehreren Mitgliedstaaten der Europäischen Union erschwert. Offizieller Grund seien Bedenken im Hinblick auf die H1N1-Grippe (Schweinegrippe), berichtete EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou am Mittwoch. Zuvor sei auf zwei Farmen in Nordirland das H1N1-Virus festgestellt worden. Neben Nordirland seien Dänemark, Frankreich, Italien und Spanien von den Maßnahmen betroffen. Von diesen Ländern verlange China seit vergangenem Freitag zusätzliche Test beim Export von Schweinefleisch in die Volksrepublik sowie die Desinfektion aller Container, was höhere Kosten für die Exporteure bedeute. In der EU herrschen große Bedenken, da diese Maßnahmen als Protektionismus interpretiert werden, sagte Vassiliou. Im Mai habe es eine gemeinsame Erklärung der Weltgesundheitsorganisation und der UN-Organisation für Nahrung und Landwirtschaft (FAO) gegeben, die klar besagten, dass das H1N1-Virus nicht durch den Konsum von Schweinefleisch übertragen wird. Daher gibt es keinen Grund, den Handel mit Schweinefleisch zu begrenzen, so die EU-Gesundheitskommissarin weiter. Die Bedenken der EU habe sie am Dienstag bereits gegenüber Chinas stellvertretendem Agrarminister deutlich gemacht. Auch werde sie die Allgemeine Behörde zur Qualitätsüberwachung, Inspektion und Quarantäne auffordern, die Beschränkungen aufzuheben. Von chinesischer Seite gab es in dieser Angelegenheit bislang keinen Kommentar. DJG/DJN/sru/kth Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de (END) Dow Jones Newswires September 23, 2009 08:25 ET (12:25 GMT) Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc. |
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