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8:44 | 19.02.2009
DJ Conti rutscht 2008 in die roten Zahlen
DJ Conti rutscht 2008 in die roten Zahlen HANNOVER (Dow Jones)–Die Continental AG ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Durch die Übernahme der ehemaligen Siemens VDO stieg zwar der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 46% auf 24,24 Mrd EUR, wie der Hannoveraner Automobilzulieferer am Donnerstag mitteilte. Wegbrechende Fahrzeugverkäufe, gestiegene Rohstoffkosten, Abschreibungen und die laufende Sanierung der Antriebssparte Powertrain bescherten dem MDAX-Konzern unter dem Strich jedoch einen Verlust von 1,12 (Vorjahr plus 1,02) Mrd EUR. Nachdem Daimler, BMW, Opel, Volkswagen und Co. Ende vergangenen Jahres ihre Bänder teilweise wochenlang anhalten mussten, um nicht auf Halde zu produzieren, machte die schwächere Auslastung die Produktion auch bei Conti weniger rentabel: Die bereinigte Rendite schrumpfte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf 7,6% nach 11,1% im Vorjahr, bereinigt um die Abschreibungen auf den Kauf von VDO (PPA) sowie Restrukturierungs- und Integrationskosten. Wegen der deutlich eingetrübten Aussichten musste Conti zudem den Firmenwert (Goodwill) der im Herbst 2007 für 11,4 Mrd EUR übernommenen Siemens VDO um 1,23 Mrd EUR nach unten korrigieren. Der Großteil von VDO war in dem neu geschaffenen Automobilgeschäft (Automotive Group) aufgegangen, weshalb die Abschreibungen in diesem Bereich anfallen. Die Hannoveraner hatten im Dezember zum zweiten Mal ihre Prognose für 2008 kassiert und die Dividende gestrichen. Conti hatte damals einen Umsatz von rund 25 Mrd EUR und eine EBIT-Marge von 7,5% bis 8% in Aussicht gestellt. Webseite: http://www.conti-online.com -Von Katharina Becker, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 112, katharina.becker@dowjones.com DJG/kat/brb Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de (END) Dow Jones Newswires February 19, 2009 02:44 ET (07:44 GMT) Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc. |
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