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8:04 | 22.07.2009
DJ DEVISEN/Euro startet zum Dollar kaum verändert

DJ DEVISEN/Euro startet zum Dollar kaum verändert

FRANKFURT (Dow Jones)–Der Euro ist kaum verändert zu den Wechselkursen im späten dienstäglichen New Yorker Geschäft in den Mittwoch gestartet. Zum Dollar notiert die Gemeinschaftswährung dabei knapp unter der Marke von 1,42 USD, zum Yen knapp über der Marke von 133 JPY. Am Vortag hat der Euro zum Greenback befeuert von den Kursgewinnen an den Börsen weltweit zunächst den höchsten Stand seit sieben Wochen markiert, ist anschließend angesichts von vorsichtigen Aussagen von Federal-Reserve-Chairman Ben Bernanke aber wieder zurückgefallen.

Damit tendiert die Gemeinschaftswährung wieder um die obere Begrenzung ihrer seit Wochen stabilen Handelsspanne von 1,42 USD. Die untere Begrenzung sehen Devisenhändler bei 1,3750 USD. Dieses Patt zwischen den beiden wichtigsten Währungen der Welt ist Analysten zufolge das Ergebnis der anhaltenden Unsicherheit über die Qualität der sich nunmehr auch zaghaft in den den harten Indikatoren manifestierenden Konjunkturerholung.

Marktteilnehmer erwarten, dass die Wechselkursentwicklungen im Tagesverlauf abermals von der Risikotoleranz der Investoren geprägt sein werden. Idealtypisch sorgen dabei gute Nachrichten aus den USA für eine steigende Nachfrage nach höher verzinslichen Währungen wie dem Euro. Umgekehrt führen schlechte Nachrichten zu einer steigenden Nachfrage nach dem als sicherer Hafen geltenden Dollar. “Risiko an – Euro fester und Risiko aus – Euro schwächer”, fasst es ein Analyst zusammen.

Die Anlässe für solche Wechselkursbewegungen sind zur Wochenmitte allerdings spärlich gesät. Auf der Konjunkturseite werden aus Europa lediglich das Protokoll der Bank of England der Sitzung vom 8. und 9. Juli sowie der Auftragseingang der Industrie des Euroraums im Mai erwartet. Aus den USA stehen die wöchentlichen Zahlen zu den Hypothekenanträgen und Rohöllagerbeständen sowie der FHFA-Hauspreisindex für Mai auf der Tagesordnung.

Darüber hinaus wird Bernanke seine Tour durch die Kammern des US-Parlaments fortsetzen und sich vor dem Senat äußern. Seitens der US-Berichtssaison könnten unter anderem die Zahlenwerke von Morgan Stanley, Boeing und Pfizer für Wechselkursbewegungen sorgen.

Die Feinunze Gold kostet am Mittwochmorgen 949,35 USD, am Dienstagnachmittag wurde sie in London mit 947,75 USD festgestellt.

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             Europa       New York           Europa
             (Mi., 7.57)  (Di., Späthandel)  (Di., 17.15)
EUR/USD      1,4206       1,4197             1.4223
USD/JPY       93,67        93,66              93,65
EUR/JPY      133,04       133,01             133,20
EUR/GBP      0,8659       ---                0,8647
EUR/CHF      1,5166       ---                1,5160
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   DJG/jej/raz
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July 22, 2009 02:04 ET (06:04 GMT)

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