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15:02 | 25.05.2011
DJ EZB/Draghi: Zweitrundeneffekte müssen vermieden werden
DJ EZB/Draghi: Zweitrundeneffekte müssen vermieden werden BERLIN (Dow Jones)–Der italienische Notenbankpräsident Mario Draghi hat am Mittwoch gefordert, Zweitrundeneffekte aus Lohnerhöhungen in jedem Fall zu vermeiden und die Inflationserwartungen weiter gut verankert zu halten. “Zweitrundeneffekte müssen vermieden werden”, forderte Draghi, der Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) ist und wahrscheinlich deren neuer Präsident werden wird, beim CDU-Wirtschaftstag in Berlin. Es gelte, die Inflationserwartungen unter Kontrolle zu halten. “Es ist sehr wichtig, dass diese Erwartungen gut verankert bleiben”, hob er hervor. Die EZB werde den steigenden Öl- und Rohstoffpreisen mit ihrer Zinspolitik Rechnung tragen, kündigte Draghi an. Die Zentralbank setze die Inflationsrate für die Eurozone im Jahresschnitt 2011 mit 2,5% an. Mit Blick auf die Finanzkrise betonte Draghi, die Normalisierung der Geldpolitik müsse sich fortsetzen. “Das Finanzsystem befindet sich im Großen und Ganzen im Heilungsprozess”, konstatierte der Gouverneur der Banca d’Italia. Befürchtungen einer “Double-dip”-Rezession hätten sich zerstreut. Ernsthafte Risiken für das Wachstum der Weltwirtschaft erwüchsen jedoch aus der hohen Verschuldung einzelner Staaten. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/mle (END) Dow Jones Newswires May 25, 2011 09:02 ET (13:02 GMT) Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc. |
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