AGENTURMELDUNGEN

13:08 | 14.11.2012
DJ MIDDAY BRIEFING – Unternehmen und Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING – Unternehmen und Märkte

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+++++ MÄRKTE AKTUELL (13.05 Uhr) +++++

INDEX                   Stand      +-% 
Nasdaq-Future        2.578,00   +0,68% 
S&P-500-Future       1.377,00   +0,45% 
Euro-Stoxx-50        2.484,94   -0,33% 
Stoxx-50             2.510,42   -0,58% 
DAX                  7.148,11   -0,29% 
FTSE                 5.755,65   -0,53% 
CAC                  3.418,32   -0,36% 
Nikkei-225           8.664,73   +0,04% 
EUREX                   Stand  +-Ticks 
Bund-Future            143,04      -33 
 
 

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die US-Aktien dürften am Mittwoch nach den Dienstagsverlusten auf Erholungskurs gehen. Vor allem im Technologiesektor wird mit Gewinnen gerechnet, nachdem Cisco mit exzellenten Quartalszahlen überzeugt hat, wie Michael Hewson von CMC Markets sagt. Er errechnet den Dow-Jones-Index mit plus 61 Punkten auf 12.817 Punkten und den S&P-500 mit plus 7,5 Punkten bei 1.382. Er zeigt sich aber vorsichtig, da die jüngsten Einzelhandelsdaten die Eröffnung noch beeinflussen könnten. Die am Mittwoch anstehende Veröffentlichung des jüngsten Notenbank-Protokolls dürfte angesichts ihrer zeitlichen Nähe zur Präsidetenwahl nur wenig Überraschendes bergen. Der Dow-Futures legt aktuell 0,6 Prozent zu, der S&P-Fzutures 0,7 Prozent.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-US 
    14:30 Einzelhandelsumsatz Oktober 
          PROGNOSE: -0,2% gg Vm 
          zuvor:    +1,1% gg Vm 
          Einzelhandelsumsatz ex Kfz 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
          zuvor:    +1,1% gg Vm 
 
    14:30 Erzeugerpreise Oktober 
          PROGNOSE:  +0,2% gg Vm 
          zuvor:     +1,1% gg Vm 
          Erzeugerpreise ex Nahrung/Energie 
          PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
          zuvor:     0,0% gg Vm 
 
    16:00 Lagerbestände September 
          PROGNOSE: +0,6% gg Vm 
          zuvor:    +0,6% gg Vm 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die drohende Fiskalklippe in den USA und die Euro-Schuldenkrise sind auch am Mittwoch die dominierenden Themen an den europäischen Finanzmärkten. Daneben trübt die Streikwelle in Europa aus Protest gegen die Sparzwänge der Regierungen die Laune der Händler. Einzelne positive Impulse von der Berichtssaison der Unternehmen reichen in diesem Umfeld nicht aus, um Kaufstimmung aufkommen zu lassen. Am deutschen Aktienmarkt gewinnen Infineon zur Überraschung vieler Teilnehmer gut 4 Prozent, nachdem das Plus zwischenzeitlich sogar mehr als 6 Prozent betragen hatte. Experten sprechen von gemischten Zahlen, die Infineon am Morgen vorgelegt hat. “Anscheinend hatte man schlimmeres befürchtet”, versucht ein Teilnehmer eine Erklärung für die Kursreaktion. Die Aktie des Stromversorgers RWE gibt um 0,2 Prozent nach. Die am Morgen berichteten Zahlen zum dritten Quartal liegen im Rahmen der Erwartungen oder etwas darüber. E.ON stehen weiter unter Abgabedruck und verlieren 1,9 Prozent. In der zweiten Reihe stehen Deutsche Euroshop im Blick. Das Unternehmen hat eine Wandelanleihe sowie neue Aktien begeben und will so ein neues Einkaufszentrum finanzieren. Die Aktie verliert aber lediglich 2,9 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Di, 8.39 Uhr  Mo, 18.01 Uhr 
EUR/USD    1,2736  -0,24%        1,2766         1,2712 
EUR/JPY  101,9635   0,43%      101,5300       100,9766 
EUR/CHF    1,2037  -0,18%        1,2058         1,2051 
USD/JPY   80,0520   0,65%       79,5320        79,4330 
GBP/USD    1,5867  -0,81%        1,5996         1,5869 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Nach mehreren Handelstagen mit Kursverlusten haben sich die asiatischen Börsenwieder aufgerappelt. Die sogenannte US-Fiskalklippe und das griechische Schuldendilemma wurden nach jüngsten Signalen aus der Politik als potenziell machbare Probleme gesehen. In Schanghai schob sich der Index um 0,4 Prozent vor. Die Kurse nahmen erst gegen Ende der Handelssitzung Fahrt nach oben auf. Auch in Hongkong dominierten die Pluszeichen. Für den Hang-Seng-Index ging es um 1,2 Prozent aufwärts. Händler begründeten die Kursavance mit Gelegenheitskäufen. An den Devisenmärkten präsentierte sich der US-Dollar mit 79,92 nach 79,39 Yen am späten Dienstag in deutlich besserer Verfassung. Der japanische Nikkei-Index tendierte um den Vortagesschlusswert bei rund 8.660 Zählern. Hier konnten Gelegenheitskäufe den Markt nicht nachhaltig in positives Terrain bringen. Bei den Börsianern wirkte die schwache Wall Street vom Vortag nach. Der Dow Jones war am gestrigen Dienstag auf ein Drei-Monats-Tief abgerutscht. Aktien von Sharp schossen trotzdem um 7,2 Prozent nach oben. Es hatte Neuigkeiten gegeben, wonach eine enge Zusammenarbeit mit Intel in der Mache sei und Sharp zwischen 30 und 40 Milliarden Yen erhalten werde. Die Japaner widersprachen dem Bericht aber. THK sackten um rund 2 Prozent ab. Der Konzern hatte seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr von 22,5 Milliarden auf 9 Milliarden Yen herabgesetzt. Der Grund: Die Nachfrage fiel schlechter als erwartet aus. Der stärkere Yen lastet auf den exportstarken Titeln. Nikon geben 1,2 Prozent und Toyota 0,8 Prozent ab.

+++++ CREDIT +++++

Die Prämien für Kreditausfallversicherungen (CDS) kommen am Mittwoch etwas zurück. “Viele Marktteilnehmer haben ihre Positionen nun an die schwachen Konjunkturaussichten in der Euro-Zone angepasst”, meint ein Kreditanalyst. “Nun kommt es auf die Zahlen an”, ergänzt er. Am Donnerstag werden Daten zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, Frankreich und Italien veröffentlicht. Daneben steht weiter die Entwicklung um die Fiskalklippe in den USA im Blick. Sollte es keinen Kompromiss geben, drohen automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen sowie der Rückfall in die Rezession. Zwar laufen Sondierungsgespräche zur Lösung des US-Haushaltsstreits, mit ersten ernsthaften Verhandlungen rechnen Marktteilnehmer aber erst für Freitag. Am Nachmittag könnten Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen für Impulse sorgen, am Abend das Protokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

BASF baut Öl- und Gasförderung massiv aus, Gashandel wird verkauft

Der Chemiekonzern BASF baut sein Öl- und Gasgeschäft um. Das Ludwigshafener DAX-Unternehmen will die Förderung von Öl und Gas weiter ausbauen und sich vom Geschäft mit Gashandel und -speicherung trennen. Zu diesem Zweck hat BASF einen Asset-Tausch mit der russischen Gazprom vereinbart.

Bayer will mit neuen Produkten Umsatz ankurbeln

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will mit neuen Produkten das Wachstum antreiben. Innovationen im Pharma- und Agrargeschäft sollen in den kommenden Jahren für Umsätze in Milliardenhöhe sorgen. Die fünf wichtigsten Neuerungen bei Medikamenten haben allein ein Spitzenumsatzpotenzial von mehr als 5,5 Milliarden Euro.

Daimler sieht Absatzplus von 5% bei Mercedes Benz in 2012 – Die Zeit

Der Premiumautohersteller Daimler will in diesem Jahr den Verkaufsrekord seiner Marke Mercedes-Benz aus dem vergangenen Jahr noch einmal übertreffen. Die Stuttgarter würden dieses Jahr “noch einmal fünf Prozent mehr Autos verkaufen”, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche der Wochenzeitung Die Zeit.

Infineon spart kräftig zur Margenrettung

Der Chiphersteller Infineon bekommt die Krise auch im vierten Geschäftsquartal zu spüren und will nun mit weiteren Sparmaßnahmen gegen die drastisch sinkenden Margen ankämpfen. Für das neue Geschäftsjahr rechnet Infineon damit, dass der konjunkturelle Gegenwind noch stärker wird. Bereits Ende September hatte der Konzern die Investoren mit einer Gewinnwarnung auf schwierigere Zeiten eingestimmt. An der Vorjahresdividende von 12 Cent je Aktie hält Infineon jedoch fest.

Bilfinger nach neun Monaten auf Kurs

Der Baudienstleister Bilfinger ist nach neun Monaten auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) stieg auch dank Veräußerungsgewinnen auf 350 Millionen Euro, nach 275 Millionen Euro im Vorjahr. Die Leistung lag mit 6,3 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Die Auftragsbücher sind trotz eines schwieriger werdenden Marktumfeldes gut gefüllt.

DocMorris-Verkauf brockt Celesio Verluste ein

Der Pharmagroßhändler Celesio hat wegen Abschreibungen im dritten Quartal rote Zahlen geschrieben. Der Nettoverlust belief sich auf 7,6 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von knapp 60 Millionen Euro erzielt worden war. Die Abschreibungen entfielen dabei auf die Versandhandelsapotheke DocMorris, die Celesio nur mit Verlust verkaufen konnte.

Sky Deutschland überrascht mit deutlichem operativen Gewinn

Der chronisch defizitäre Bezahlsender Sky Deutschland hat zumindest auf operativer Basis erneut einen Gewinn geschrieben und die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Auch bei der Kundenzahl und dem Durchschnittsumsatz pro Kunde legte das Unternehmen zu. Von Dauer wird der zweite operative Quartalsgewinn in Folge seit der Umfirmierung 2009 nicht sein.

Börsenneuling Talanx verdient deutlich mehr

Der Börsenneuling Talanx hat die gebuchten Prämien und den Gewinn in den ersten neun Monaten kräftig gesteigert. Profitieren konnte der Versicherungskonzern von geringen Großschäden und guten Geschäften in der Kapitalanlage. Für das vierte Quartal dämpfte der Konzern mit Marken wie HDI und HDI-Gerling etwas die Stimmung.

Telekom Austria verdient deutlich weniger

Die Telekom Austria AG hat auch im dritten Quartal unter dem schwierigen Geschäftsumfeld gelitten. Der harte Wettbewerb im Mobilfunk und ein schwächeres Festnetzgeschäft sorgten für leicht sinkende Einnahmen. Der Gewinn sank dagegen deutlich. Am Ausblick für das Gesamtjahr halten die Österreicher fest.

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DJG/raz

(END) Dow Jones Newswires

November 14, 2012 07:08 ET (12:08 GMT)

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