AGENTURMELDUNGEN

16:03 | 08.07.2008
DJ ne-na.de/”Lasst die Kunden an der Markenpositionierung mitwirken!” – Unternehmen wollen im Netz oft nur ihre Werbebotschaften platzieren

DJ ne-na.de/”Lasst die Kunden an der Markenpositionierung mitwirken!” – Unternehmen wollen im Netz oft nur ihre Werbebotschaften platzieren


ne*na.de/,,Lasst die Kunden an der Markenpositionierung mitwirken!" -
Unternehmen wollen im Netz oft nur ihre Werbebotschaften platzieren 

Düsseldorf, 8. Juli 2008 * Mittlerweile haben auch die Unternehmen soziale
Netzwerke wie MySpace für sich entdeckt. Doch nach einer aktuellen Studie
des Marktforschungsunternehmens Jupiter Research
http://www.jupiterresearch.com ist der Erfolg eher bescheiden, weil die
Firmenauftritte oft nur Langeweile im Netz verbreiten. ,,Viele Unternehmen
haben den Grundgedanken des Web 2.0 noch nicht verinnerlicht", bestätigt
Michael Zondler, Sales Director beim IT*Beratungshaus Harvey Nash
http://www.harveynash.com/de. ,,Werber und Marketingstrategen traditioneller
Unternehmen neigen dazu, sich ausschließlich zu präsentieren. Dabei geht es
in den sozialen Netzwerken ums Mitmachen, Mitarbeiten, Teilen und
Kommunizieren." 

Der Nutzer beziehungsweise ,,Prosumer" (aus Producer und Consumer) sei es
gewohnt, in dieser Form aktiv zu sein. Diese Plattform müssten ihm die
Unternehmen bieten: Laut Jupiter Research haben 78 aller europäischen
Unternehmensseiten auf MySpace aber weniger als 5.000 registrierte Freunde.
Unternehmen und Werbeagenturen müssten sich daher im Vorfeld Gedanken
machen, welche Services oder Produkte und welche Unternehmensbereiche
überhaupt Web 2.0*fähig sind, fordert Zondler. In der anschließenden
Umsetzung sei sicherzustellen, dass die Nutzer einen echten Mehrwert
erhalten. ,,In Online*Kampagnen in sozialen Netzwerken entsteht immer ein
Dialog zwischen dem Werbetreibenden und seiner Zielgruppe. Das kann
verschiedene Formen haben: ein tatsächlicher Dialog, ein Wettbewerb oder ein
Gewinnspiel. Auf jeden Fall geht es darum, eine Interaktion, eine Einbindung
oder eine Begegnung mit der Marke herzustellen", bestätigt Joel Berger,
Deutschlandchef von MySpace. 

Anzeigen haben gegenüber der Werbung 2.0 einen deutlichen Nachteil. Bewegt
man sich in den Online*Gemeinschaften richtig, dann kommt man mit den
potenziellen Kunden auch ins Gespräch. ,,Wenn ein Unternehmen zuhört und die
Kunden ernst nimmt, kann es sich auf diese Weise teuer Marktforschung
sparen", sagte Klemens Skibicki, Marketing*Professor an der Europäischen
Fachhochschule in Brühl, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen
Sonntagszeitung (FAS) http://www.faz.net. Eifrige Internetbenutzer schreiben
nämlich manchmal von selbst auf, was sie an einem Produkt schätzen und was
sie geändert haben möchten. Die FAS nennt Beispiele, wie sich Unternehmen im
Web engagieren: ,,BMW lädt Fahrer seiner Sportwagen*Serie ,M' in der ,M Power
World' zum Chat mit Ingenieuren, der Autovermieter Sixt organisiert
Fahrsicherheitstrainings für die Mitglieder seiner Online*Welt ,Carmondo',
und der Tiernahrungshändler Fressnapf hat inzwischen 200.000 Mitglieder in
seine Gemeinschaft für Tierfreunde gelockt." 

Eher langweilig seien hingegen andere Firmenauftritte. Auf MySpace finde
sich zum Beispiel eine Handywerbung von Samsung mit Gewinnspiel und zwei
Videos. Oder die Reklameseite für einen Sportschuh von Puma, auf der der
Werbespot zu sehen sei und ein paar Szenen vom Dreh. ,,Web 2.0*Angebote
sollten das Unternehmen von seinen Wettbewerbern signifikant unterscheiden,
einfach zu bedienen sein und Spaß machen", meint Zondler. 

Er kann nicht nachvollziehen, dass beispielsweise Autohersteller immer noch
gern mit Auszeichnungen, technischen Daten und Testergebnissen für ihre
Produkte werben. Dies sei zwar schön und gut, aber auch anonym und sehr
produkt*, weniger nutzen- und kundenbezogen. Seine Empfehlung an die
Branche: ,,Lasst die Kunden doch an der Markenpositionierung mitwirken." 

Eine Meldung vom Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn
verantwortlich. 

(END) Dow Jones Newswires

July 08, 2008 10:03 ET (14:03 GMT)


Weitere Meldungen
17.06.2011 Auch EnBW lässt Altmeiler vom Netz
23.04.2010 DJ Axel Springer und Deutsche Bank wollen Springer-Aktien platzieren
24.06.2008 DJ SolarWorld: Erneuerbare Energien wollen 24,9% an Dt Netz AG

 

NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren
aktuellen Newsletter

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

21:03 Uhr | 23.05.2012
Haniel als Metro-Aufsichtsratschef ...


19:49 Uhr | 23.05.2012
Verschobene Flughafen-Eröffnung ...


18:59 Uhr | 23.05.2012
Möglicherweise weitere Probleme ...


17:30 Uhr | 23.05.2012
Liqui-Moly-Geschäftsführer nach ...


17:10 Uhr | 23.05.2012
Ramsauer schließt Abschaffung der ...