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16:35 | 26.02.2010
DJ Preisdruck in Deutschland lässt im Februar deutlich nach
DJ Preisdruck in Deutschland lässt im Februar deutlich nach WIESBADEN (Dow Jones)–Der Inflationsdruck in Deutschland ist im Februar erneut rückläufig gewesen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom Freitag stieg der Preisindex auf Basis von Daten aus fünf Bundesländern um 0,2% gegenüber dem Vormonat. Die Jahresteuerung stellte sich auf lediglich 0,4%. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Anstieg um 0,5% auf Monatssicht und eine Steigerung um 0,7% binnen Jahresfrist erwartet. Im Januar waren die Verbraucherpreise auf Monatsbasis um 0,6% gesunken, die Jahresteuerung hatte sich auf 0,8% gestellt. Der für europäische Vergleichszwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,2%, auf Jahressicht erhöhte sich der Index um 0,3%. Im Januar hatte die HVPI-Jahresrate bei 0,8% gelegen. Im Februar waren bei Heizöl und Kraftstoffen leichte Preisrückgänge zu verzeichnen. Gegenüber Januar fielen die Heizölpreise je nach Bundesland um 1,0% bis 4,5%, die Kraftstoffpreise um 0,6% bis 2,2%. Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Preise allerdings deutlich höher (Heizöl bis zu 16,0%, Kraftstoffe bis zu 12,3%). Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Monatsvergleich nur leicht (bis zu 0,9%), binnen Jahresfrist sind Nahrungsmittel immer noch billiger (bis minus 2,1%). Die endgültigen Ergebnisse für Februar will das Bundesamt am 10. März vorlegen. Webseite: www.destatis.de DJG/apo (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires February 26, 2010 10:35 ET (15:35 GMT) Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc. |
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