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10:45 | 24.07.2008
DJ pressetext.de: Schweizer Reputations-Monitoring “BusinessReflector 2008″ – Internationales Ansehen der Schweizer Unternehmen sinkt – REGA behauptet Platz 1

DJ pressetext.de: Schweizer Reputations-Monitoring “BusinessReflector 2008″ – Internationales Ansehen der Schweizer Unternehmen sinkt – REGA behauptet Platz 1


Hergiswil (pts/24.07.2008/10:41) - Der "BusinessReflector" 2008 von IHA-GfK
zeigt: Die REGA steht in Sachen Unternehmens-Ansehen nach wie vor klar an erster
Stelle bei den Schweizerinnen und Schweizern, gefolgt von Swatch und Logitech.
Das internationale Ansehen der Schweizer Unternehmen sinkt. Im Branchenvergleich
punkten die Non-Profit-Organisationen, dauerhafte Konsumgüter und die
Medizinaltechnik. 

Unternehmen auf dem Prüfstand: Bereits zum dritten Mal hat
Marktforschungs-Marktführer IHA-GfK, Hergiswil (NW) mit der repräsentativen
Studie "IHA-GfK BusinessReflector 2008" den Ruf und das Ansehen von 125
Schweizer Top-Unternehmen untersucht. Neben Unternehmen aus mittlerweile
neunzehn verschiedenen Branchen werden auch Non-Profit-Organisationen erfasst. 

REGA geniesst das uneingeschränkte Vertrauen der Schweizer 

Die REGA bleibt gemäss der neuesten Reputations-Umfrage an der Spitze von 125
untersuchten Firmen. Die Swatch Group, die Glasi Hergiswil, Logitech und Lindt &
Sprüngli folgen in dieser Reihenfolge knapp danach. Die Rangliste der ersten
drei bleibt unverändert, obwohl sich bei den Branchen deutliche Veränderungen
zeigen. So legt der Telekommunikationsbereich über 12% zu. Verbessert haben sich
auch Versicherungen, Krankenkassen und die Medien. Die Banken verzeichnen einen
Rückgang von 4%, getrieben durch die Krise an den Finanzmärkten. 

Die grossen Verlierer sind erwartungsgemäss die Grossbanken. Nebst dem Faktor
"Gemeinnützigkeit" - der erneut die Non-Profit-Organisationen positiv hervorhebt
- erweist sich im Untersuchungsjahr die Krise an den Finanzmärkten als der
wichtigste Reputationstreiber. Seit dem Platzen der amerikanischen
Hypotheken-Bubble werden Schweizer Traditionsunternehmen, Industrieunternehmen
und KMU's wieder deutlich positiver angesehen. Die lange Zeit gescholtene 'Old
Economy' der Unternehmen mit einer berechenbaren, auf nachhaltige
Ertragssicherung ausgelegten Geschäftsstrategie erlebt somit ein eigentliches
Revival. Aber auch die Versicherungen und die klein- und mittelgrossen Banken,
die sich von der Krise schadlos halten konnten, vermögen zu punkten. 

Internationales Ansehen der Schweizer Unternehmen geht bachab 

Generell hat sich der Ruf der Schweizer Unternehmen im Inland verbessert,
hauptsächlich in den "emotionalen" Faktoren wie Identifikation, Sympathie und
Einzigartigkeit. Das internationale Ansehen der Schweizer Firmen hat sich gemäss
Erhebung in den Augen der Befragten dramatisch verschlechtert. 

Die Angebotsqualität hingegen wird positiver beurteilt. Bekanntheit und Grösse
eines Unternehmens sind allerdings für die Reputation nicht die wesentlichen
Faktoren. Ins Gewicht fallen viel mehr Qualität, Kompetenz, Sympathie und
Verantwortung, respektive "Nachhaltigkeit". Die Nachhaltigkeit hat sich
allerdings am wenigsten positiv entwickelt, zeigen die Ergebnisse. Die rationale
und emotionale Beurteilung der Unternehmen fällt weiterhin deutlich stärker aus. 

Non-Profit-Organisationen führen den Branchenvergleich an 

Die Non-Profit-Organisationen können im Branchenvergleich laut dem
"GfK-BusinessReflector 2008" den besten Ruf vorweisen, danach folgen dauerhafte
Konsumgüter wie Uhren und Medizinaltechnik. Non-Profit Organisationen schneiden
naturgemäss bei Sympathie sowie ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit
überdurchschnittlich stark ab. Der WWF führt wie auch im letzten Jahr die
Rangliste bei der Sozial-Reputation an. 

Anbieter von dauerhaften Konsumgütern profilieren sich über Einzigartigkeit,
Angebotsqualität und werden generell als Top-Unternehmen angesehen auch wenn
Zweifel an nachhaltigem Verhalten bestehen. Die Medizinaltechnik profiliert sich
bei der Internationalität. Die Baubranche, die Industrie sowie der
Verkehrsbereich geniessen ebenfalls von hohes Ansehen: "Wir beobachten ein
Revival der Old Economy und ihrer konservativen Geschäftsmodelle", so Mark
Eisenegger von der Universität Zürich, dem Kooperationspartner von IHA-GfK in
dieser Studie. 

Verlierer: Krankenkassen und Telekommunikation als Schlusslicht 

Trotz der überdurchschnittlich positiven Entwicklung bleiben Krankenkassen und
die Telekommunikation am Schluss der Rangliste. Bei den Krankenkassen
signalisieren die Befragten einen Mangel an Identifikation mit den Unternehmen,
es werden nur geringe Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern
wahrgenommen: "Die Kostenexplosion im Gesundheitsbereich und die stetig
steigenden Prämien belasten das Ansehen der Branche", meint Eisenegger dazu. 

In der Telekommunikation ist die Identifikation ebenfalls schwierig, zusätzlich
gilt die Branche als nicht nachhaltig. Zu den Branchen mit schwacher Reputation
zählen weiter Personalvermittlungen, der Handel mit Non-Food, Versicherungen
sowie der Bereich Energie & Rohstoffe. Der Bankensektor kommt bei der
wirtschaftlichen Nachhaltigkeit und beim internationalen Ansehen unter Druck.
Hingegen haben sich die Versicherungen leicht verbessert, weil die Branche
sympathischer und qualitativ stärker wahrgenommen wird. 

Gewinner: SWISS hebt ab, Spitex am Sprung in die Top 10 

Weiterhin sehr gut entwickelt sich die SWISS, welche weitere 22 Ränge gewonnen
hat, bedingt durch die Anstrengungen nach mehr sozialer Nachhaltigkeit im
Personalbereich. Henkel hat 13 Ränge gewonnen, danach folgt Emmi Schweiz mit 10
Rängen Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr. Henkel gewinnt klar im Bereich
Ökologie. Emmi wird sympathischer und ökologisch stärker wahrgenommen. Die
Spitex und das Schweizer Fernsehen haben je 9 Ränge gutgemacht drängen in die
vorderen Ränge. Die Spitex war bereits 2007 gut positioniert und hat sich mit
dieser Reputationssteigerung von 7% auf Platz 11 vorgearbeitet. 

Informationen zur Studie:
Die soeben veröffentlichte repräsentative Studie "IHA-GfK Business-Reflector
2008" basiert auf über 3'400 Befragungen in der Schweiz. Dabei werden 14
Einzelaspekte wie Image, Bekanntheit, Qualität, Innovation, emotionale
Komponenten und - in der Schweiz einzigartig - Nachhaltigkeit untersucht. Die
Umfrage wird in Zusammenarbeit mit der Schweizer Gesellschaft für Marketing
(GfM) und der Universität Zürich, Forschungsbereich Öffentlichkeit und
Gesellschaft (fög) durchgeführt. Ziel der Studie ist ein objektives und präzises
Reputations-Monitoring. Damit können die Schweizer Firmen gezielt an ihrem Ruf
arbeiten und sich innerhalb und ausserhalb der Branche entsprechend
positionieren. Die Universität Zürich und die IHA-GfK beabsichtigen, die Studie
nun mit Medienbeobachtungen zu verknüpfen. Damit wollen die Reputationsforscher
durch empirische Erkenntnisse aufzeigen, welche Faktoren das Ansehen nachhaltig
stärken. 

Information zur Studie und den Ergebnissen:
IHA-GfK AG:
Marco Zanetti, marco.zanetti@gfk.com, +41 79 668 5953
Universität Zürich/fög:
Dr. Mark Eisenegger, mark.eisenegger@foeg.unizh.ch, +41 (0)44 635 21 23 (Ende) 

Aussender: IHA-GfK
Ansprechpartner: Claudia Merkel
Email: claudia.merkel@gfk.com
Tel.: +41 (0)41 632 91 19 

Quelle: http://pressetext.com/pte.mc?pte=080724008 

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July 24, 2008 04:45 ET (08:45 GMT)


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